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LAAKIRCHEN. Mit einem Jahresumsatz von 752 Millionen Euro hat die Miba-Gruppe im Geschäftsjahr 2016/17 ihr Strategieziel erreicht. Mehr als 100 Millionen Euro wurden in Sachanlagen sowie in Forschung und Entwicklung investiert. Nun peilt man die Eine-Milliarde-Euro-Umsatz-Marke an.

Miba-Vorstandsvorsitzender Franz Peter Mitterbauer und der kaufmännische Leiter Markus Hofer präsentierten aktuelle Zahlen und die Strategie bis 2020. Foto: Miba AG/APA-Fotoservice/Hörmandinger

Die Beschäftigtenzahl ist auf mehr als 5800 gewachsen. Mit ersten erfolgreichen Projekten beschäftigt sich die Miba zudem mit neuen Geschäftschancen in Elektrifizierung und Digitalisierung. „Wir sind auch in den Krisenjahren 2008 und 2009 nicht von unserem Wachstumskurs abgewichen und haben trotz dieser schwierigen Zeit mit nur geringer Verzögerung unser Ziel eines Umsatzes von 750 Millionen Euro erreicht“, so Miba-Vorstandsvorsitzender Franz Peter Mitterbauer. Mit der Strategie „Miba 2020 – Dynamic Evolution“ will man bis 2020 einen Gruppenumsatz von einer Milliarde Euro erreichen.

Wachstum in diversen Geschäftsfeldern

Die Miba Gruppe ist im Geschäftsjahr 2016 vor allem im Automotive-Segment gewachsen – und das sogar deutlich stärker als die weltweiten Zuwächse in der PKW-Produktion. Der Grund: Hersteller ersetzen bisher verwendete Komponenten durch pulvermetallurgische Technologien der Miba. Ein differenziertes Bild zeigte sich am weltweiten LKW-Markt. In der EU setzte sich die positive Entwicklung am Markt für Schwer-LKW fort, starke Zuwächse gab es in China. In Nordamerika dagegen gingen die Verkaufszahlen zurück. Die weltweiten Märkte für landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge, Bau- und Bergbaumaschinen scheinen sich nach Jahren des Abschwungs geringfügig erholt zu haben, sie bewegten sich zumindest auf stabilem Niveau. Zudem nutzte die Miba die Chancen aus dem Wachstum der Elektromobilität, der Windkraft und der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HVDC). „Wir konnten mit unserem breiten Produkt- und Leistungsportfolio trotz eines herausfordernden Marktumfeldes unsere Chancen nutzen und weiterwachsen“, so Mitterbauer.

Investitionsprogramm für die Zukunft

Im Geschäftsjahr 2016/17 investierte die Miba-Gruppe 67,3 Millionen Euro in Sachanlagen und 35,2 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung. „Wir wollen innerhalb der laufenden Strategieperiode 500 Millionen Euro in die Zukunft der Miba investieren. Die gute Eigenkapitalausstattung mit einer Eigenkapitalquote von 58,2 Prozent ist eine wesentliche Voraussetzung, um selbstbestimmt und unabhängig weiter wachsen zu können“, sagt Mitterbauer.

Er sieht künftig noch viel Entwicklungspotenzial bei Effizienz, Sauberkeit und Geräuschreduktion bei konventionellen Antriebstechnologien. Zudem beschäftige sich die Miba seit einigen Jahren mit Lösungen für neue Antriebsformen wie die Hybrid-Technologie und den reinen Elektroantrieb.


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