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LAAKIRCHEN. Nach mehrmonatigem Probebetrieb wurde das neue Wasserkraftwerk Danzermühl offiziell in Betrieb genommen. Das 41 Millionen Euro teure Projekt verbessert die CO2-Bilanz der Laakirchen Papier AG nachhaltig.

Foto: Heinzel Energy
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Die 2017 begonnene und nun in Betrieb genommene Staustufe soll die Papierfabrik jährlich mit rund 45 Gigawattstunden nachhaltigem Strom versorgen. Dies entspricht einem Jahresstrombedarf von über 11.000 Haushalten und deckt über zehn Prozent des jährlichen Energiebedarfs der Laakirchen Papier AG.

Insgesamt bringt die Zusammenlegung der beiden Staustufen Danzermühl und Kohlwehr eine Ertragssteigerung von 150 Prozent. Im Vergleich zur Nutzung von Steinkohle werden die CO2-Emissionen der Laakirchen Papier AG damit um 20.052 Tonnen pro Jahr verringert. Zudem wird die freie Fließstrecke der Traun verlängert, was den Lebensraum für viele Fischarten verbessert. Ein Fischaufstieg ermöglicht den Fischen und Kleintieren eine ungehinderte Wanderung. Die naturnahe Gestaltung des Unterwasserbereiches dient zudem der Verbesserung der Lebensbedingungen für die Gewässerorganismen im Kraftwerksbereich.

Standort gesichert

Bürgermeister Fritz Feichtinger bedankte sich bei der Eröffnungsfeier bei der Familie Heinzel für die 42 Millionen Euro hohe Investition: „Damit ist der Standort auf lange Sicht gesichert.“ Zufrieden zeigten sich auch Geschäftsführer Christoph Heinzel und CFO Franz Baldauf: Man habe mit dem Ersatzneubau ein Zeichen für die nachhaltige Gestaltung des Unternehmens gesetzt.


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