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LAMBACH. „Im abz Lambach sind wir stets bemüht, den Bedürfnissen der Zeit angepasste Ausbildungen anzubieten“, erklären Direktor Franz Hochreiner und Fachvorstand Johann Mader in einer Presseaussendung.

Absolventen des abz können künftig direkt ins zweite Lehrjahr eines gewerblichen Lehrberufs einsteigen. Foto: abz Lambach

Künftig wird es notwendig sein, neben der landwirtschaftlichen Ausbildung auch der Vorbereitung auf außerlandwirtschaftliche Berufe mehr Gewicht zu geben. „Aus diesem Grund wurde mit dem Schuljahr 2017/18 am Agrarbildungszentrum Lambach ein neues Schulmodell mit der Bezeichnung „Land und Wirtschaft“ eingeführt. Ziel ist die zweiberufliche Ausbildung unserer Schüler“, so Hochreiner.

Gegenseitiges Kennenlernen

Das Modell läuft parallel zur bestehenden Ausbildung. Das Kernstück dieses Modells ist der Besuch der ersten Berufsschulklasse des gewählten außerlandwirtschaftlichen Lehrberufs. Dieser findet bereits in den letzten zehn Schulwochen des dritten Jahrganges der Landwirtschaftlichen Fachschule statt. Zur Findung des Lehrberufes und zum gegenseitigen Kennenlernen von künftigen Lehrlingen und Betrieben ist vorgesehen, dass die Schüler vier Wochen des Pflichtpraktikums am späteren gewerblichen Lehrbetrieb absolvieren.

abz Lambach

Die Vorteile dieses verschränkten Bildungsmodells liegen darin, dass die Schüler nach drei Jahren Ausbildung im abz Lambach den Facharbeiterbrief „Landwirtschaft“ erhalten und die erste Klasse Berufsschule des jeweiligen außerlandwirtschaftlichen Lehrberufes bereits absolviert haben. „Die Absolventinnen und Absolventen unserer Schule können danach, nach Absprache mit dem künftigen Lehrbetrieb, direkt in das zweite Lehrjahr einsteigen“, erklärt Mader.

Zwei vollwertige Berufsabschlüsse

So wird es möglich in fünf Bildungsjahren zwei vollwertige Berufsabschlüsse zu erreichen. „Eine fundierte landwirtschaftliche Ausbildung gepaart mit einer hervorragenden außerlandwirtschaftlichen Ausbildung bildet eine optimale Basis für ein erfolgreiches Berufsleben“, freuen sich Hochreiner und Mader über das neue Angebot an ihrer Fachschule.


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