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LASBERG. Franz Ruhmer legt mit Ende des Jahres seine Funktion als Obmann der Wassergenossenschaft zurück. Neuer Obmann ist Emil Böttcher.

Einen Geschenkkorb überreicht Helmut Czekal (r.) dem scheidenden Obmann.
  1 / 2   Einen Geschenkkorb überreicht Helmut Czekal (r.) dem scheidenden Obmann.

Ruhmer führte die Genossenschaft 17 Jahre lang – von 1998 bis 2015 mit großer Umsicht und großem Engagement. Der Start war keineswegs rosig, denn ein Schuldenstand von 3,8 Millionen Schilling (174.353,78 Euro) belastete die Kasse Kasse und viele Aufgaben standen bevor: In die neu entstandenen Siedlungs- und Betriebsgebiete waren Versorgungsleitungen zu verlegen, alte Leitungen auszuwechseln und weitere Wasserquellen zu finden, um die Abnehmer mit genügend und gesundem Wasser zu versorgen. Mit viel Verhandlungsgeschick und Vorausblick konnten die Vorhaben sparsam durchgeführt werden, sodass nicht bloß die Schulden abbezahlt wurden, sondern sogar ein solider Polster von mehr als 200.000 Euro für neue Projekte bereitstehen. Eine sehr aufwändige Arbeit leistete Ruhmer dadurch, alle Versorgungsleitungen, Schieber und Absperrungen in Lageplänen zu erfassen und festzuhalten.

Außer dem Obmann legten auch Kassier Johann Fleischanderl und Schriftführer Heinz Ladendorfer ihre Funktionen zurück. Bei der durchgeführten Neuwahl wurden Emil Böttcher zum Obmann und Robert Steinecker als Kassier bestellt.


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