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LEONDING. Frauen verdienen für die gleiche Arbeit noch immer weniger als Männer, sind in leitenden Positionen kaum vertreten und verrichten den Großteil der unbezahlten Arbeit. Kurzum: Zur vollkommenen Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern ist es noch ein weiter Weg.

Zahlreiche Jugendliche nahmen an der regen Diskussion teil. Foto: JCUV
Zahlreiche Jugendliche nahmen an der regen Diskussion teil. Foto: JCUV

Schon anlässlich des Weltfrauentages am 8. März wurde im ÖGJ-Jugendcafé Leonding zur Diskussion geladen. Das Thema: Gleichberechtigung – wo stehen wir, was braucht es noch? Zur Diskussion kamen zahlreiche junge Frauen und Männer.

Die Diskussionsteilnehmerinnen interessierte besonders die Frage: Was erwarten sich junge Frauen von der Gleichberechtigung? Wo gibt es noch Diskriminierung und Hürden? Welchen Vorurteilen begegnet man im Alltag? Aber auch die jungen Männer waren zur Diskussion aufgefordert. Hier besonders die Frage: Was halten sie von der Emanzipation? Die Diskussion verlief auch durchaus kontrovers, aber stets respektvoll.

Wertvolle Diskussion

Mit dabei waren Jugendcafé-Leiterin Emira Malic, Gewerkschaft gpa-djp Jugendsekretärin Tanja Reiter und Jugendcafé-Mitarbeiter Peter Baselli.

Emira Malic erläutert die Idee hinter der Diskussion: „Bei der Diskussion zur Gleichstellung stößt man immer wieder auf verschiedene Meinungen, mitunter auch auf Vorurteile und veraltete Ansichten. Aber genau deswegen diskutieren wir miteinander. Uns war es besonders wichtig, den jungen Männern zu zeigen, dass es nicht darum geht, ihnen etwas wegzunehmen, sondern eine echte, faire und gerechte Gleichstellung zu erreichen. In einer Gesellschaft, die gleiche Chancen bietet – unabhängig vom Geschlecht.“


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