Leonding. Ein Gipfelgespräch zu den Ausbauplänen der ÖBB-Westbahnstrecke im Rahmen des Verkehrsausschusses am 26. März hatte FP-Klubobmann Günther Steinkellner angekündigt. Dies kam aufgrund des Fernbleibens von Infrastrukturminister Alois Stöger jedoch in diesem Rahmen nicht zustande.
„Das Gipfelgespräch wird stattfinden, einen Termin dafür gibt es aber noch nicht“, weiß ÖVP-Landtagsabgeordneter Wolfgang Stanek. Vertreter der ÖBB, des Landes und der Gemeinde Leonding diskutierten jedoch im Rahmen des Verkehrsausschusses über die weitere Vorgehensweise. Vorrangiges Thema war der Lärmschutz. Laut ÖBB-Gutachtern würde mit den geplanten Lärmschutzmauern die Lärmbeeinträchtigung trotz einer enormen Frequenz-Steigerung der Zugfahrten besser werden als jetzt, laut Gemeinde-Gutachtern jedoch schlechter. Mit dem Fazit, dass „beide irgendwie recht haben“, landete man aber in einer Sackgasse. Auch über eine mögliche Finanzierung der von Leonding gewünschten Einhausung, die etwa 100 Millionen Euro kosten würde (Pläne der ÖBB: 6 bis 7 Millionen), konnte ohne den Minister als wichtigstem Entscheidungsträger nicht weiter verhandelt werden.
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