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LINZ/LINZ-LAND. Aufgrund der aktuellen Vorfälle in den Straßenbahnen (Tips berichtete) möchte der Linzer Bürgermeister Klaus Luger den Sicherheitsbeirat der Linz Linien einberufen und über Maßnahmen sprechen.

In der Straßenbahnlinie drei kam es unter anderem zu einem Vorfall. Foto: Weihbold
In der Straßenbahnlinie drei kam es unter anderem zu einem Vorfall. Foto: Weihbold

Die Zwischenfälle (siehe Seite 7) in Linzer Straßenbahnen sieht der Linzer Bürgermeister Klaus Luger mit Sorge. „Übergriffe in unseren öffentlichen Verkehrsmitteln und respektloses Verhalten einzelner Fahrgäste dürfen nicht bagatellisiert werden. In den letzten Monaten verstärkt sich der Eindruck, dass diese Probleme zunehmen. Deshalb werde ich den Sicherheitsbeirat der Linz Linien mit zusätzlichen Experten bis Mitte September einberufen“, stellt das Stadtoberhaupt klar. Dabei soll es laut Luger um ein Gesamtmaßnahmenpaket gehen, bei dem auch über Videoüberwachung diskutiert werden wird. Es brauche jetzt eine sachliche Analyse der Sicherheitslage und die Ausschöpfung aller sinnvollen Maßnahmen, die die gute Qualität des öffentlichen Verkehrs gewährleisten sollen. Der Vorsitzende der SPÖ-Fraktion im Linzer Gemeinderat, Vizebürgermeister Christian Forsterleitner, will eine besonnene politische Debatte. „Wir sind allen Linzern verpflichtet, darum werden wir auch unsere Parteigremien mit der Frage der Videoüberwachung im öffentlichen Raum noch einmal befassen.“

Einigkeit

Auch Landeshauptmann-Stellvertreter Thomas Stelzer (ÖVP) äußert sich zu den Vorfällen: „Wir brauchen eine Videoüberwachung in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie an kritischen Plätzen zum Schutz der Bürger. Diese ist nicht nur Abschreckung, sondern dient auch zur Aufklärung von Verbrechen. Die OÖVP hat bereits im April den Ausbau der Videoüberwachung gefordert.“ So wie Stelzer setzt sich auch Sicherheitslandesrat Elmar Podgorschek (FPÖ) für eine Videoüberwachung ein: „Die Vorfälle zeigen, dass wir handeln müssen. Es braucht Videoüberwachung in öffentlichen Verkehrsmitteln und an neuralgischen Plätzen. Eine langwierige Diskussion ist jedoch fehl am Platz.“


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