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Westbahn-Ausbau: Leonding zahlt 30 Millionen für die Einhausung, wer zahlt den Rest?

Redaktion Linz-Land, 07.02.2017 14:52

LEONDING/HÖRSCHING. Auch Leondings Bürgermeister Walter Brunner nutzte die öffentliche Anhörung, um sich klar für eine Einhausung der Eisenbahntrasse im Stadtgebiet einzusetzen. Dazu hat der Gemeinderat am 31. Jänner ein Finanzierungskonzept beschlossen.

Foto: Wodicka
Foto: Wodicka

Wie bereits berichtet, kämpft die Stadt Leonding seit Jahren für eine Tieferlegung und Einhausung der Trasse. Seit 2011 finden laufend Verhandlungen und intensive Gespräche zwischen der Stadt, dem Land OÖ, dem BMVIT und den ÖBB statt. Vor zwei Wochen wurde eine gemeinsame Konsensplanung zwischen ÖBB und Stadt Leonding präsentiert.

Wer zahlt was?

Diese gemeinsame Planung wird von den ÖBB beim BMVIT zur Umweltverträglichkeitsprüfung durch Einleitung eines Änderungsverfahrens eingereicht werden, sobald die Finanzierung der Mehrkosten für die Untertunnelung und Tieferlegung gesichert ist, so die Zusicherung seitens der ÖBB. „Wir sind dazu bereit ein Drittel der Mehrkosten, das sind 30 Millionen Euro, aufzubringen, um damit zu verhindern, dass unser Stadtzentrum zerschnitten wird“, so Brunner.

Auch Rechtsanwalt Oliver Plöckinger, Vertreter der Bürgerinitiative „Impulse Schiene Leonding“, appellierte bei der Anhörung an die Sachverständigen, die Bedürfnisse der Leondinger zu berücksichtigen: „Natürlich gibt es einen gesetzlichen Rahmen, aber auch die Auswirkungen auf das Stadtbild und die Bevölkerung spielen bei der Planung eine wesentliche Rolle. Experten, Gutachter und Juristen treffen Entscheidungen für die Menschen, die hier leben. Die Auswirkungen haben aber die Bewohner zu tragen. Der Slogan der Stadt 'Leonding – Schön, hier zu leben' soll auch weiterhin gelten.“

Mehrkosten von insgesamt 90 Millionen Euro

Die Mehrkosten für die Tieferlegung und Einhausung wurden von Fachexperten mit 90 Millionen Euro berechnet, das sind rund 75 Millionen Euro weniger als bei einer früher vorgestellten Variante. Nach dem Stadtrat hat der Gemeinderat am 31. Januar ebenfalls einstimmig den Beschluss gefasst, diese 30 Millionen Euro aufzubringen. Auch das vorgeschlagene Konsensprojekt wurde im Gemeinderat einstimmig beschlossen. Diese Kostensenkung wurde durch Verkürzung der Tunnelröhren, Veränderung der Höhenlage und Verringerung des Tunnelquerschnitts erreicht. Die Mehrkosten müssen von Bund, Land und Stadt Leonding gemeinsam getragen werden. Die berechneten Projektkosten liegen nun in einer greifbaren Dimension, Bund und Land müssten den Rest finanzieren.


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BettyCer
BettyCer
05.10.2020 07:39

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