Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Online Redaktion, 13.02.2018 13:51

LEONDING. Voriges Jahr hat der auf Feuerwehr- und Löschfahrzeuge spezialisierte Rosenbauer-Konzern mit Sitz in Leonding wie erwartet einen Ergebnisrückgang verzeichnet, aber einen neuen Rekord bei den Auftragseingängen erzielt.

Foto: Rosenbauer
Foto: Rosenbauer

Belastet wurde das oberösterreichische Unternehmen durch ein rückläufiges Ausliefervolumen infolge des niedrigen Ölpreises und der anhaltenden politischen Konflikte, wie Rosenbauer am Dienstag mitteilte. Die Umsatzerlöse sanken dementsprechend von 870,8 auf 848,7 Mio. Euro, wobei Lieferungen in einigen Ländern Asiens, Afrikas und Europas die Rückgänge in mehreren Ländern des Nahen Ostens kompensierten.

EBIT auf 25,6 Millionen verringert

Das Betriebsergebnis (EBIT) verringerte sich nach vorläufigen Angaben auf 25,6 (47,0) Mio. Euro, und das EBT gab auf 25,8 (44,0) Mio. Euro nach. Das EBIT lag im 4. Quartal mit 10,8 Mio. unter jenem des 3. Quartals (12,1 Mio. Euro). Mit den 2017 ergriffenen Maßnahmen zur Kostenanpassung und weiteren Effizienzsteigerungen im Rahmen der Optimierungsprogramme habe man dem Ergebniseinbruch entgegenwirken können, erklärt Rosenbauer.

US-Fahrzeuge sehr gefragt

Auf ein neues All-Time-High von 970,0 (816,8) Mio. Euro kletterte der Auftragseingang. Den größten Beitrag leistete dabei die Region NISA (Northern Europe, Iberia, South America und Africa) mit Auftragseingängen aus Holland und England. Auch US-Fahrzeuge seien sehr gefragt gewesen. Weiterhin erfolgreich sei zudem die Area CEEU, darunter auch der deutsche Markt, die ein Plus von 7 Prozent verzeichnet habe. Der Auftragsstand lag per Ende 2017 mit 882,6 (739,7) Mio. Euro um 19 Prozent über dem Wert des Jahres davor. Ende September zählte Rosenbauer 3.374 Mitarbeiter, davon 1.351 in Österreich. Die endgültigen Zahlen für 2017 sollen am 6. April bekanntgegeben werden.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden