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LEONDING. Gemeinsam mit dem Institut für Freiraumplanung hat die Stadt Leonding ein ganzheitliches Konzept für Neugestaltung und Veränderungen der öffentlichen Spielplätze ausgearbeitet.

Die Kinder sind bei der Ideenwerkstatt mit Eifer dabei. Foto: Stadt Leonding
Die Kinder sind bei der Ideenwerkstatt mit Eifer dabei. Foto: Stadt Leonding

Jedes Jahr werden Spielplätze in Leonding komplett erneuert, heuer ist der Spielplatz in der Nussböckstraße an der Reihe. Damit die neue Spielfläche den Bedürfnissen der tatsächlichen Nutzer, also der Kinder, und natürlich auch der Nachbarn entspricht, haben vergangenen Donnerstag die Ausschüsse für Jugend, Familie, Bildung sowie für Infrastruktur zu einer Ideenwerkstatt eingeladen.

Gemeinsam wurde geplant, diskutiert und versucht, eine Balance zwischen den Wünschen der Kinder und denen der Anrainer zu finden.

„Wir nehmen die Wünsche der Kinder und der Nachbarschaft sehr ernst. Unsere Aufgabe ist es natürlich, ein Gleichgewicht zwischen dem, was die Kinder möchten, und dem, was im Umfeld des Spielplatzes möglich ist, zu finden“, so Vizebürgermeisterin Sabine Naderer- Jelinek in ihrer Position als Obfrau des Ausschusses für Jugend, Familie und Bildung.

Bürgerbeteiligungs-App

Als Vorreiter in Oberösterreich hat die Stadt im Jahr 2011 ein standardisiertes Bürgerbeteiligungsmodell eingeführt. Dabei haben die Menschen in Leonding ein Antragsrecht an den Gemeinderat sowie ein Recht auf Planungsmitwirkung bei der Ausgestaltung der Aufgaben der Stadt.

Demnächst wird auch eine App für Bürgermeldungen online gehen, damit die Leondinger rasch und unkompliziert mit der Stadtverwaltung in Verbindung treten können, wenn sie zum Beispiel Schlaglöcher oder Ähnliches bemerke.


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