"Heiße Ware" aus Tschechien
BEZIRK FREISTADT. Sie schonen zwar das Geldbörserl, sind aber alles andere als ungefährlich und schon gar nicht legal: Viele Raketen und Feuerwerkskörper, die man in Tschechien für billiges Geld an den kleinen Standln gleich hinter der Grenze kaufen kann.

Erich Scheweder von der Grenzpolizei in Leopoldschlag warnt sogar: „98 Prozent aller Pyrotechnik aus Tschechien ist illegal. Erstens ist so ziemlich alles falsch als „F2“-Klasse deklariert und zweitens sind viele CE-Kennzeichnungen darauf auch nicht echt.“ Hauptsächlich kaufen die Leute Batteriefeuerwerke und große Raketen, die man in Österreich nur mit einem Pyrotechnikerausweis bekommt. In Tschechien fragt danach niemand.
Saftige Strafen
Die Käufer kommen aus allen Altersschichten, nicht nur die „jungen und dummen Buben“ lassen sich zum Kauf der illegalen Feuerwerkskörper hinreißen. Wird man erwischt, ist die Ware auf jeden Fall erst einmal weg: Die Polizei beschlagnahmt sie, zudem droht eine saftige Geldstrafe bis zu 3.600 Euro oder im schlimmsten Fall sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Wochen, wie Heinz Ladendorfer von der BH Freistadt weiß. Er gibt auch zu bedenken: „Im Ortsgebiet sind eigentlich bereits F2-Feuerwerkskörper verboten – auch zu Silvester!“
Wie ein Profi-Pyrotechniker Meisterwerke an den Himmel zaubert, lesen Sie hier!


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