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MÜHLVIERTEL. Bei einem Treffen der Grünen Verkehrssprecher aus Oberösterreich, Tirol, Salzburg und Bayern wurden grenzübergreifende Verkehrslösungen thematisiert.

(V.l.) Katharina Schulze, Fraktionsvorsitzende der Bayrischen Grünen und Landtagsabgeordneter Severin Mayr. Foto: Grüne

Seit kurzem sind auch in Oberösterreich die Grenzen wieder offen. Geht es nach den Grünen, so sei dies extrem wichtig für das Exportbundesland, aber auch für die Menschen im Mühlviertel samt ihrer regionalen Wirtschaft. Im Rahmen eines ersten Verkehrsgipfels nutzten Grüne-Vertreter aus Österreich und Deutschland die Öffnung nun auch für eine Feier mit einer gemeinsamen Aktion an der deutsch-österreichischen Grenze.

Mayr sieht Chance

„Jetzt haben wir aber auch die Chance, auch im Mühlviertel nach neuen innovativen Verkehrslösungen zu suchen und eine ökologische, überregionale Verkehrsplanung zu verwirklichen. Das heißt verstärkt das Potential der Schiene zu nutzen und die Menschen vor dem immer stärker werdenden LKW-Transit zu schützen“, so der Grüne Verkehrssprecher und Landtagsabgeordnete Severin Mayr aus Lichtenberg. Eine Aufgabe, die man sich von dem Treffen mitgenommen habe und nun mit dem Arbeitsprozess starten werde. Zu den Teilnehmern des Treffens gehörten die Grünen Verkehrssprecher aus Tirol, Salzburg und Bayern sowie Katharina Schulze, die Fraktionsvorsitzende der bayrischen Grünen.

Zusammenwachsen

Für die Grünen sei klar, dass es nach den wochenlangen Grenzsperren nun darum gehe, in Europa stärker als je zuvor zusammenzuwachsen. Dies betreffe ganz besonders den Verkehrsbereich. „Es kann nicht sein, dass der LKW-Transit weiter exorbitant zunimmt und dadurch die Lebensqualität der Menschen immer stärker beeinträchtigt und die Umwelt belastet wird. Wir müssen die Schienen stärken, ausbauen und nutzen. Und dafür brauchen wir überregionales Denken und Planen. Daher werden wir uns beim weiteren Vorgehen bestens abstimmen. Wenn es um grenzüberschreitende Verkehrslösungen geht, kann dies nur in größerem Rahmen und durch Vernetzung gehen. Alles andere führt in die Sackgasse“, so Mayr.


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