Schneemann von Zug überfahren: Bahnstrecke musste gesperrt werden
LEONDING. Am 4. Jänner um 23 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf des ÖBB-Notfallkoordinators bezüglich eines möglichen Bahnunfalles ein; die überfahrene Person entpuppte sich jedoch als Schneemann, den ein Unbekannter auf den Schienen gebaut hatte.

Nach dem Notruf suchten mehrere Polizeistreifen mit dem Koordinator der ÖBB und der Freiwilligen Feuerwehr die Bahnstrecke ab. Der Lokführer gab an, dass er bei der Brücke nahe des Larnhauserweges (Herderstraße) eine mit einer weißen Jacke bekleidete Person vorbeihuschen gesehen hätte, unmittelbar darauf folgte ein dumpfer Schlag.
Schneemann stand mitten auf den Gleisen
An der mutmaßlichen Unfallstelle wurden schließlich ein großer Schneehaufen sowie eine grüne Jacke gefunden; die Beamten schließen aufgrund der Spurenlage darauf, dass sich jemand einen schlechten Scherz erlaubte, indem er einen mit der Jacke bekleideten Schneemann direkt auf den Schienen gebaut hatte.
Bahntrasse musste gesperrt werden
Vor der Kollision mit dem Schneemann dürfte der Lokführer den Täter - der wahrscheinlich die weiße Jacke trug - weglaufen gesehen haben, wozu die gefundenen Schuhabdrücke passen würden. Die Zugstrecke im betroffenen Bereich musste von 23 bis ca. 23.45 Uhr gesperrt werden.


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