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HAID/LEONDING. Auf einer Internet-Verkaufsplattform erkannte ein Einbruchsopfer Gegenstände, die ihm kürzlich gestohlen wurden. Zum vermeintlichen Verkaufstreffen erschien dann die Polizei.

Die Diebe trafen beim Übergabeort auf die Polizei anstatt auf einen vermeintlichen Käufer. (Foto: Volker Weihbold)

Anfang November wurden dem Opfer die Gegenstände aus seinem Kellerabteil gestohlen, die es gestern, am 30. November nun auf der Internetseite erkannte. Die 28-jährige Frau aus dem Bezirk Linz-Land vereinbarte einen Kaufzeitpunkt beziehungsweise Übergabeort mit dem Anbieter und verständigte die Polizei. Zum Übergabeort fuhr dann aber kein potenzieller Käufer, sondern die Polizeibeamten. Diese trafen dort auf die beiden Verdächtigen mit dem eindeutig zuordenbarem Diebesgut. Die beiden Beschuldigten, beide 20 Jahre aus Linz, wurden von der Polizei einvernommen und gaben insgesamt fünf Einbrüche in unterschiedliche Kellerabteile in Haid und Leonding zu. Durch eine freiwillige Nachschau konnten dann auch viele gestohlene Gegenstände sichergestellt werden. Drei der Einbrüche ereigneten sich im Zeitraum von 2. November bis 26. November 2021 in mehreren Mehrparteienhäusern im Bezirk Linz-Land. Im ersten Fall verschafften sich die Täter auf unbekannter Weise Zutritt zum dortigen Mehrparteienhaus und brachen einen Kellerabteil auf, indem sie die Verriegelung aus dem Holz herausrissen. Mehrere Elektrogeräte wurden daraus gestohlen. Bei zwei weiteren Einbrüchen wurden keine Gegenstände entwendet. Es werden weitere Erhebungen geführt und die beiden Männer auf freiem Fuß angezeigt. Mögliche Geschädigte werden ersucht Kontakt mit der Polizeiinspektion Ansfelden unter der Telefonnummer 059133 4131 aufzunehmen.


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