„Winterreise“ im Anton Bruckner Centrum Ansfelden
ANSFELDEN. Als einen „Zyklus schauerlicher Lieder“ kündigte Franz Schubert seinen Freunden im Frühjahr 1827 die ersten zwölf Gesänge der Winterreise an. Als er sie ihnen „mit bewegter Stimme“ vortrug, waren alle „über die düstere Stimmung dieser Lieder ganz verblüfft“. Schubert aber bekannte: „Mir gefallen diese Lieder mehr als alle, und sie werden auch euch noch gefallen.“

Am Donnerstag, 26. Jänner gibt es um 19.30 Uhr im Anton Bruckner Centrum Ansfelden eine Aufführung dieses Liederzyklus von Franz Schubert. Jedoch nicht in der bekannten Fassung für Gesang und Klavier, sondern in einer Version für Viola, Klavier und Schauspieler, die Peter Aigner gemeinsam mit Erich Josef Langwiesner bereits vor vielen Jahren erarbeitet hat.
Aigner hat diesen Liederzyklus für sein Instrument, die Viola, arrangiert. Am Klavier wird er dabei von Maria Raberger begleitet. Erich Josef Langwiesner abstrahiert die Texte von der Musik und lässt so Wilhelm Müllers Botschaft im Zuge einer über vier Stationen führenden Reise noch eindringlicher wirken. Karten sind unter www.abc.ansfelden.at oder vor Ort erhältlich. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre gibt es Karten um 7 Euro.


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