Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

NEUHOFEN. Am 10. Februar findet im Markthaus Neuhofen eine lyrische Soiree statt, organisiert von der Initiative Literaturschiff. Gedichte der gebürtigen Neuseeländerin und Tochter eines Maori Hinemoana Baker werden ab 19.30 Uhr in der Übersetzung von Ulrike Almut Sandig vorgestellt.

Hinemoana Baker (Foto: Ashley Clark)
  1 / 2   Hinemoana Baker (Foto: Ashley Clark)

Hinemoana Bakers Gedichte wandeln zwischen Welten und Sprachen. Die in Neuseeland geborene Tochter eines Maori und einer Nachfahrin europäischer Einwanderer ist im Englischen genau so zuhause wie in Te Reo Maori, der Sprache der neuseeländischen Ureinwohner. Wer seine Antennen auf ihre Funkfrequenz einstellt, empfängt Gedichte über Liebe und Freundschaft, Heimaten und Fremdheit, Tod und Wiedergeburt – sinnliche Verse mit Raum für Witz, Utopie und Diversität. Übersetzt von Ulrike Almut Sandig, die mit „Funkhaus“ ihr Debüt als Übersetzerin vorlegt.

Der Gedichtband speise sich „aus der Wut und Widerstandskraft, die der Maori-Geschichte entspringen, aus dem Humor und der Neugierde, die Baker eigen sind, und aus der Auseinandersetzung mit anderen Sprachen und Sichtweisen“, rezensierte Literaturkritiker Tino Dallmann die Neuerscheinung im MDR Kultur. Am Samstag, 10 Februar, kommen Baker und Sandig ab 19.30 Uhr ins Markthaus Neuhofen am der Krems.

Tickets sind im Vorverkauf online unter www.literaturschiff.at oder www.kupfticket.com erhältlich und kosten 12 Euro (10 Euro mit Ermäßigung). Auch an der Abendkasse werden Karten zum Preis von 16 Euro verkauft.

Dichterin mit Maori-Wurzeln

Baker wurde 1968 in Christchurch geboren, wuchs in Neuseeland auf. An der Victoria University of Wellington erwarb sie einen Bachelor in Maori und Women’s Studies, anschließend einen Master in Kreativem Schreiben. Seit 2015 lebt sie als Dichterin, Musikerin und Produzentin in Berlin. „Funkhaus“ ist ihr vierter Gedichtband – aber der erste, der ins Deutsche übersetzt wurde.

Mitgründerin von PEN Berlin

Sandig, geboren und aufgewachsen in Sachsen, arbeitet als Schriftstellerin und Lyrikerin. Sie veröffentlichte zahlreiche Bände mit Gedichten und Erzählungen sowie Musikalben und Hörspiele, darunter ihr Debütroman „Monster wie wir“ (2020). Zuletzt wurde Sandig mit dem Erich-Loest-Preis geehrt. Die Künstlerin lebt in Berlin, wo sie das städtische PEN-Zentrum mitgründete.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden