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St. Florianer Brucknertage starten mit neuer Leitung und seltenem Werk

David Ramaseder, 18.03.2026 10:35

ST. FLORIAN. Die 28. St. Florianer Brucknertage von 13. bis 22. August markieren einen Neubeginn: Mit Peter Aigner übernimmt ein neuer künstlerischer Leiter die Verantwortung für das traditionsreiche Festival. Er folgt auf Matthias Giesen, der die Veranstaltung zwei Jahrzehnte lang geprägt hat. Festivalgründer Klaus Laczika bleibt weiterhin als Kurator und Stellvertreter eingebunden.

  1 / 2   Das Altomonte Orchester spielt auch heuer unter der Leitung von Katharina Wincor bei den St. Florianer Brucknertagen auf. (Foto: Reinhard Winkler)

Im Zentrum des Programms steht eine Besonderheit: die Dritte Symphonie von Anton Bruckner in ihrer ursprünglichen Fassung von 1877. Diese Version ist im Konzertbetrieb kaum zu hören und soll zeigen, wie das Werk vor späteren Überarbeitungen tatsächlich klang. Am Dirigentenpult steht Katharina Wincor, es spielt das Altomonte Orchester St. Florian.

Neben den beiden Symphoniekonzerten am 21. und 22. August bietet das Festival ein breites Programm: Das Eröffnungskonzert bringt unter anderem eine Uraufführung von Michael Floredo, die Internationale Orgelnacht versammelt Musiker aus mehreren Ländern. Ein Liederabend mit Regina Riel und Alois Mühlbacher sowie neue Formate wie die „Orgelroas“ und das Jazzprojekt „Bruckner Decrypted“ von Severin Trogbacher ergänzen das Programm.

Auch für Kinder gibt es wieder eigene Angebote: Die „Jungen Brucknertage“, kuratiert von Katharina Eckerstorfer und Lydia Zachbauer, laden zu interaktiven Einblicken in Musik und Probenarbeit ein.

Seit 1997 zieht das Festival jährlich rund 3.000 Besucher nach St. Florian, in das Stift, wo Bruckner wirkte und begraben ist. Mit neuem Leitungsteam und einem bewusst gewählten Programm soll diese Tradition nun weitergeführt werden.

Weitere Informationen unter: https://brucknertage.at/


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