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Schulprojekt ermöglicht Kindern in Kenia bessere Ausbildung

Thomas Lettner, 05.05.2015 20:00

Seit zehn Jahren unterstützen Schüler und Lehrer des Bundesrealgymnasiums (BRG) Traun Schüler in Kenia. Ins Leben gerufen wurde das Projekt von Reinhard Teufel, einem ehemaligen Religionslehrer am BRG.

„Herr Teufel war ein guter Langstreckenläufer. Um noch besser zu werden, ging er mit 18 nach Kenia in eine Laufschule und verliebte sich in eine Einheimische“, erzählt Michael Machreich, ebenfalls Lehrer am BRG. Teufel und seine Frau Phelly sind auch heute noch die Kontaktpersonen des Projekts. Menschen aus der Bevölkerung kommen zu Phelly Teufel und suchen um Unterstützung für ihre Kinder an. Dabei achtet sie auf die Notsituation, in der sich die Familie befindet, und auch die Schulnoten müssen stimmen. „Der Sinn ist, die begabtesten Schüler zu unterstützen. Oft spielen aber auch Verwandtschaftsverhältnisse eine große Rolle“, sagt Machreich. 11.000 Euro im Jahr 2015Das Geld für das Projekt stammt zur Hälfte aus Schüler-Projekten wie dem vor einigen Jahren veranstalteten Charity-Run im Trauner Stadion. Heuer werden die Schüler auf einem Flohmarkt ihr Spielzeug verkaufen. Für den restlichen Betrag sorgen die Religionslehrer des BRG, die auch Projektträger sind. 11.000 Euro werden dieses Jahr nach Kenia geschickt. Die Summe wird von Reinhard Teufel verwaltet und direkt an die Schule in Kenia überwiesen. Das Geld hilft den Familien sehr. „Ein Schüler geht in eine ausgezeichnete Schule, die 1000 Euro pro Jahr kostet“, erwähnt Machreich ein Beispiel. Davon werden 600 Euro durch das Kenia-Projekt finanziert. Einer anderen Familie wird für die Ausbildung ihres Kinder nur ein Euro pro Tag verrechnet.

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