Radfahren attraktivieren: Grüne OÖ fordern mehr Sicherheit auf Radwegen

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Bianca Padinger Bianca Padinger, Tips Redaktion, 17.09.2019 11:38 Uhr

LINZ-LAND. Die Grünen Linz-Land wollen sich dafür einsetzen, die heimischen Radwege attraktiver und sicherer zu gestalten. Sie machen auf Lücken im Radnetz aufmerksam, die vor allem für Kinder eine Gefahr darstellen.

„Jede zweite Autofahrt ist kürzer als fünf Kilometer und damit in bester Fahrraddistanz“, erklärt Stefan Kaineder, Landessprecher der Grünen OÖ. Dennoch schrecken viele Menschen aufgrund der mangelnden Sicherheit auf Radwegen davor zurück, umzusteigen. Die Grünen OÖ haben sich des Anliegens angenommen und fordern 30 Euro pro Einwohner, um die heimischen Radwege auszubauen. „Der massive Ausbau des Radverkehrs ist für das Erreichen der Klimaziele unverzichtbar“, so Kaineder.

Kremstalradweg ohne Autos

Wer zum sportlichen Ausgleich in der Freizeit von Nöstlbach zum Motorikpark in Ansfelden radeln will, hat neben der stark befahrenen B139 und der L1375 die Möglichkeit, auf den R10 entlang der Krems auszuweichen. Doch auch die als Radweg ausgewiesene Strecke ist eine viel befahrene Gemeindestraße, erklären die Grünen. An die 50 km/h-Beschränkung hielten sich nur die wenigsten Autofahrer. Im Gespräch mit Tips schlägt Karin Chalupar, Bezirkssprecherin der Grünen Linz-Land, vor, den Kremstalradweg gänzlich autofrei zu machen.

Weitere Mängel am R10

Von den fünf Kilometern des R10, die durch das Gemeindegebiet Piberbach führen, seien nur 200 Meter baulich von der Landstraße getrennt. Danach endet der Weg unvermutet im Acker. Für Kinder sei dies besonders gefährlich. Auch auf die Umsetzung des bereits 2016 beschlossenen Fahrverbots für den im Süden von Piberbach gelegenen Auweg entlang des Kremsufers warten die Radfahrer noch.

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