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WILHERING/ALLHAMING. 16 Blasmusikkapellen aus ganz Oberösterreich wurden am Montag, 14. September, von Landeshauptmann Thomas Stelzer für ihre langjährige erfolgreiche Teilnahme an Konzert- und Marschwertungen ausgezeichnet. Der Musikverein Schönering darf sich über die höchstmögliche Auszeichnung des Landes freuen.

  1 / 2   Vizebürgermeister Kulturreferent Markus Langthaler, Kapellmeister Rudolf Feitzlmaier, Gerlinde Wilhelm und Vizebürgermeisterin Christina Mühlböck (v.l.) nehmen den Hermes Preis in Empfang. (Foto: Markus Langthaler)

Im Zusammenhang mit den Auszeichnungen betonte Stelzer, dass es wichtig ist, „die Musiker zu bestärken, die gerade in Zeiten der Corona-Pandemie viele Einschränkungen auf sich nehmen mussten: Oberösterreich braucht seine Blasmusikkapellen.“

Wichtig sei, so der Landeshauptmann, auch in Zeiten der Corona-Pandemie Proben- und Konzerttätigkeit der Blasmusiken möglich zu machen: „Wir brauchen einen verantwortungsvollen und sinnvollen Umgang mit dem, was im Proben-, Konzert- und Veranstaltungsbetrieb möglich ist, sonst besteht die Gefahr, dass ein wertvolles Kulturgut verloren geht.“ Die Auszeichnungen wurden in drei Kategorien vergeben: der Primus-Preis, Con Bravura-Preis und die höchste Auszeichnung, der Hermes-Preis.

Zwei Musikvereine aus dem Bezirk erhalten Ehrung

Für zehnmaliges Erreichen der Beurteilung „Ausgezeichnet“ bei Konzertwertungen und fünfmaliges Erreichen der Beurteilung „Ausgezeichnet“ seit der Verleihung der Prof. Franz Kinzl Medaille wurde der Musikverein Allhaming mit dem Con Bravura-Preis ausgezeichnet. In Anwesenheit von Bürgermeisterin Jutta Enzinger war die Freude über die Ehrung groß. Die höchste Auszeichnung, die das Land OÖ für Blasmusikvereine vergibt, konnte sich der Musikverein Schönering aus Wilhering sichern.

Den Hermes-Preis bekommt ein Musikverein, wenn er über viele Jahre hinweg sowohl an Konzert- als auch an Marschwertungen jeweils mit Auszeichnung teilnimmt. Kapellmeister Rudolf Feitzlmaier und Bezirksschriftführerin Gerlinde Wilhelm nahmen den Preis sichtlich stolz entgegen. „Der Preis soll auch jetzt in für Musikvereine nicht einfachen Zeiten Ansporn und Motivation sein, auch in Zukunft das hohe musikalische Niveau zu halten und damit einen wertvollen kulturellen Beitrag in den Gemeinden zu leisten“, so Obmann Peter Mayr.


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