Erste mobile Brandsimulationsanlage Österreichs in Linz-Land im Einsatz

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Im Brandcontainer kann unter realen Bedingungen trainiert werden. (Foto: BFKDO Linz-Land)
David Ramaseder David Ramaseder, Tips Redaktion, 15.04.2021 07:26 Uhr

LINZ-LAND. Ein „Meilenstein“ in der Aus- und Weiterbildungsmöglichkeit und regelmäßiger Übungstätigkeit für die Mitglieder von Freiwilligen Feuerwehren wurde im Bezirk Linz-Land gesetzt. Um Kameraden bestmöglich auf Einsätze vorzubereiten, sind regelmäßige Übungen unerlässlich.

Schon seit mehreren Jahren sucht HAW Wolfgang Schauer (Zuständiger im BFKDO Linz-Land für Atemschutz und Gerätewesen) nach einer Verbesserung der gegebenen Möglichkeiten, wie „Heißausbildungen“ möglichst gefahrlos und umweltschonend durchgeführt werden können. Der Zufall wollte es, dass Ende 2019 die Information über den Verkauf einer gebrauchten, mobilen Brandsimulationsanlage aufgeschnappt wurde. Kurzerhand erfolgte im Jänner 2020 eine Besichtigung der Anlage in Tuttlingen (Deutschland). Nachdem sich die Anlage in gut erhaltenem Zustand zeigte, galt es, eine Ankaufsentscheidung auszuloten und den Ankauf zu organisieren. In einer Umfrage bei den Feuerwehren des Bezirkes Linz-Land war eine große Mehrheit für den Ankauf der Anlage.

Finanzieller Partner gefunden

Es stand rasch fest, dass der hohe Ankaufspreis „fremdfinanziert“ werden musste, weshalb der „Trägerverein“ – Verein zur Förderung der Atemschutzausbildung für Feuerwehren des Bezirkes Linz-Land – gegründet wurde. Mit der Raiffeisenbank Hörsching-Thening eGen wurde ein Partner für die Finanzierung gefunden.

Wichtiges Training

Es ermöglicht den freiwilligen Kameraden, für den Ernstfall realitätsnah zu üben. „Mit dieser Anlage ist es möglich, Entstehungsbrände, aber auch größere Zimmerbrände oder Wohnungsbrände und den für Atemschutzträger gefährlichen „Flashover“ (Durchzünden von Rauchgasen an einer Zimmerdecke, Anm.) zu üben, Schulungen und Weiterbildung zeitsparend und effektiv, aufbauend über viele Übungsszenarien, durchzuführen“, freut sich Bezirksfeuerwehrkommandant Helmut Födermayr. Von einem Leit- und Überwachungsstand aus werden die Übungen aktiv überwacht und die einzelnen „Brandstellen“, die Nebelmaschine und eingespielte Geräuschkulisse gesteuert. Im Inneren der Anlage sind Temperaturen von mehreren 100 Grad Celsius möglich.

Probebetrieb in Rutzing

Die erste in Österreich zugelassene, mobile Brandsimulationsanlage nahm mit einer Übungswoche bei der FF Rutzing den regelmäßigen Betrieb auf. Hörschings Vizebürgermeister Markus Kirchmair, selbst Bereitschaftskommandant der Betriebsfeuerwehr voestalpine, hebt die Wichtigkeit hervor: „Der Mehrwert dieser Brandsimulationsanlage liegt darin, dass das Beüben verschiedener Szenarien unter annähernd realistischen Bedingungen ermöglicht werden kann. Unter anderem können so Löschtaktiken bzw. -strategien ausgetestet, eingeübt, verfeinert und verfestigt werden. Besonders junge Feuerwehrmänner können sich unter Aufsicht ausprobieren und essentielle Erfahrungen sammeln.“

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