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LEONDING. Seit 28 Jahren betreibt die Familie Hammer die Mostschank Schneiderbauer in Rufling. Ihre Ankündigung, mit Ende Juni dauerhaft zu schließen, hat große Reaktionen hervorgerufen. Tips hat sich mit Margit Hammer über ihre Gründe unterhalten. 

Der Hofladen von Margit und Ferdinand Hammer öffnet Ende Juni zum letzten Mal. (Foto: Ramaseder)
  1 / 2   Der Hofladen von Margit und Ferdinand Hammer öffnet Ende Juni zum letzten Mal. (Foto: Ramaseder)

Es war keine leichte Entscheidung für die Familie, sich nach so langer Zeit zu diesem Schritt durchzuringen. „Ich gehe bald in Pension und da ist es einfach schön, mehr Freizeit zu haben. Vor allem aber auch einmal die Möglichkeit zu genießen, spontan am Wochenende wegzufahren“, gibt Margit Hammer einen nachvollziehbaren Einblick in die Beweggründe. Die Mostschank wird ihren regulären Betrieb überhaupt nicht mehr aufnehmen, der Hofladen ist noch bis 26. Juni geöffnet.

„Dann ist in Rufling endgültig Schluss“, so die Chefin. Die Ankündigung hat in den sozialen Medien schon hohe Wellen geschlagen. Viele Stammgäste wünschen der Familie das Beste für die Zukunft. „Der Kundenkontakt wird mir sicher abgehen“, so Margit Hammer. „Wir hatten viele Stammkunden, mit denen sich über die Jahre auch Freundschaften entwickelt haben.“

Tochter übernimmt

Den landwirtschaftlichen Betrieb wird die Tochter in Zukunft weiterführen, allerdings nur am Hof in Marchtrenk. „Wir haben da in Corona-Zeiten eine Selbstbedienungshütte aufgemacht, von der die Leute begeistert sind, aber beides lässt sich schwer verbinden“, kann Margit Hammer die Entscheidung ihrer Tochter nachvollziehen. „Für mich war immer klar, dass ich ihr keine Steine in den Weg legen werde“, findet sie es wichtig, die Kinder zu unterstützen. „Das haben meine Eltern auch so gemacht.“


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