Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ANSFELDEN/BEZIRK. Vergangenes Wochenende konnten Musiker aus dem Bezirk endlich wieder zur Marschwertung und anschließendem Fest zusammenkommen. Das Bezirksmusikfest wurde dieses Jahr von der Werksmusik Nettingsdorf ausgetragen.

  1 / 5   Gastgeber des heurigen Bezirksmusikfestes war die Werksmusik Nettingsdorf. (Foto: Martin Schwendenwein)

Im Vergleich noch etwas ruhiger startete das dreitägige Fest am Freitag, 10. Juni in Ritzlhof in Ansfelden. Der Tag wurde zum Aufwärmen sowie für diverse Probeläufe im Service genutzt. „So waren wir gut gerüstet für den Samstag“, so Raphael Rappl, Obmann der Werksmusik Nettingsdorf. Denn dieser darauffolgende Tag hatte es in sich. Am Nachmittag startete die Marschwertung im Motorikpark Ansfelden, an der 15 Musikkapellen aus dem Bezirk Linz-Land und drei Gastkapellen aus dem Bezirk Wels-Land teilnahmen. Dass die Musiker in der zweijährigen Pause das Marschieren nicht verlernt haben, bewiesen alle Darbietungen der Musikkapellen, die jeweils eine Auszeichnung erzielten. Die Gastgeber konnten bei der Marschwertung außerdem endlich offiziell ihre neue Tracht präsentieren. Denn die 42 Musiker der Werksmusik Nettingsdorf sind nun mit grauem Jankerl und rotem Westerl gekleidet.

Fahnenübergabe

Ob die neue Uniform zur großartigen Auszeichnung mit 94,95 Punkten führte oder die langjährige Erfahrung der Musiker, bleibt wohl ein Rätsel. Die Werksmusik Nettingsdorf feierte im Zuge des Bezirksmusikfestes nämlich auch ihr „100+1“-jähriges Bestehen. Dass das Jubiläum der 1921 gegründeten Musikkapelle ein Jahr verspätet gefeiert wurde, minderte nicht die Feststimmung und Glückwünsche der Ehrengäste. In Vertretung von Landeshauptmann Thomas Stelzer begrüßte LAbg. Margit Angerlehner die Musiker und das Publikum. Sie hob, wie Ansfeldens Bürgermeister Christian Partoll, die Bedeutung der Musikvereine als Kulturträger des Landes hervor und freute sich, dass endlich wieder ein Zusammenkommen in dieser Form möglich ist. Zum Abschluss des Festaktes wurde die Fahne des Bezirksblasmusikverbandes an den MV Schönering übergeben, der im kommenden Jahr das Bezirksmusikfest zum „150+1“-Jahr-Jubiläum ausrichten wird.

Auf den Tischen getanzt

Nach dem Festakt herrschte großartige Stimmung im Zelt, das bis auf den letzten Platz gefüllt war, sodass sogar zusätzliche Tische aufgestellt werden mussten. Dringend nötig, denn zwischendurch saß niemand mehr auf den Bänken und das ganze Festzelt stand auf den Biertischgarnituren. „Endlich gibt’s wieder ein Bezirksmusikfest“, hörte man immer wieder an allen Ecken des Festgeländes. Bei der Tombola konnten sich die glücklichen Gewinner über tolle Preise wie einen Fernseher, einen Whirlpool, Reisegutscheine oder einen Rundflug freuen. Die fleißigen Helfer hatten alle Hände voll zu tun und versorgten die hungrigen und durstigen Gäste mit großem Einsatz und eiserner Ausdauer. Gemeinsam mit der jubilierenden Kapelle und den „WoodyBlechPeckers“ als Programmpunkt feierten die Musiker der 18 Musikvereine bis in die frühen Morgenstunden.

Brathendl und Tanzlmusi

Beim Frühschoppen am Sonntag waren dann alle wieder gestellt und einsatzbereit. Zum Vatertag genossen viele neben Brathendl, Schnitzel und hausgemachten Mehlspeisen auch das musikalische Programm mit der Pongauer Tanzlmusi. Nach diesem stimmigen Ausklang des Bezirksmusikfestes verabschiedet sich die Werksmusik Nettingsdorf nun in die wohlverdiente Sommerpause, bis im Spätsommer wieder mit der Probenarbeit begonnen wird.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden