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LINZ-LAND/STEYR/KIRCHDORF/KREMSTAL. Seit wenigen Tagen ist das Bürgerbeteiligungsprojekt „Flussdialog Unsere Krems“ in einer entscheidenden Phase, denn nun wird die Bevölkerung um ihre Meinung gebeten. Mittels einer Online-Befragung sowie schriftlich per Fragebogen kann an der Befragung teilgenommen werden. Die Ergebnisse werden im Herbst im Rahmen mehrerer Veranstaltungen und digital präsentiert, öffentlich diskutiert und fließen in die weiteren Planungen an der Krems ein.

Bürger im Kremstal können nun über die Zukunft "ihres Flusses" mitentscheiden. (Foto: Tatwort)
  1 / 2   Bürger im Kremstal können nun über die Zukunft "ihres Flusses" mitentscheiden. (Foto: Tatwort)

Seit Juni 2022 informiert das Bürgerbeteiligungsprojekt „Flussdialog Unsere Krems“ über die unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten an der Krems und holt auf der Facebook-Seite www.facebook.com/unserekrems Meinungen aller Beteiligten ein. Initiiert wurde der Flussdialog vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft und dem Land Oberösterreich als Pilotprojekt für die Krems – weitere Flüsse in Österreich folgen.Interessierte der Gemeinden Ansfelden, Bad Hall, Kematen an der Krems, Kremsmünster, Nußbach, Piberbach, Ried im Traunkreis, Rohr im Kremstal und Wartberg an der Krems können nun ihre Meinung auf www.flussdialog.at äußern und aktiv die Zukunft der Krems mitgestalten. Bis 10. Oktober können Bürger im Kremstal ihre Wünsche, Vorstellungen und Meinungen bei der Befragung einbringen. Die Online-Umfrage nimmt etwa zehn Minuten in Anspruch. Außerdem liegen Fragebögen für eine schriftliche Beantwortung in den Gemeindeämtern von Ansfelden, Bad Hall, Kematen, Kremsmünster, Nußbach, Piberbach, Ried im Traunkreis, Rohr und Wartberg auf.

Den Fluss vor der Haustür mitgestalten

Das Themenspektrum der Online-Befragung reicht von der aktuellen Nutzung der Krems durch Anwohner und Grundeigentümer über ökologische Verbesserungsmöglichkeiten für eine naturnahe Entwicklung bis hin zu möglichen Angeboten für Freizeit und Naherholung. Indem lokale Kenntnisse und Positionen von Anfang an mitgedacht werden, erhoffen sich Bund, Land und die beteiligten Gemeinden eine fundierte Grundlage für weitere Planungen.Bundesminister Norbert Totschnig freut sich auf eine rege Beteiligung: „Eine naturnahe Umgestaltung unserer Flüsse wird dann am erfolgreichsten sein, wenn die Bevölkerung von Anfang an eingebunden ist und sich nicht nur ein Nutzen für die Natur, sondern auch für die Menschen ergibt. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger der Region deshalb herzlich ein, mitzumachen und diese einzigartige Chance zu nutzen, die Zukunft der Krems aktiv mitzugestalten.“ Landesrat Stefan Kaineder hebt die Vorreiterrolle Oberösterreichs im Pilotprojekt hervor: „Mit dem Flussdialog Unsere Krems binden wir die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an aktiv in die zukünftige Entwicklung der Krems ein. Sie können direkt mitgestalten, wie 'ihr Fluss' direkt vor der Haustür schöner und naturnäher werden soll! Ich bitte deshalb alle Bewohnerinnen und Bewohner der Region, bei der Online-Befragung mitzumachen. Österreichweit ist dies ein erstes Pilotprojekt und wir sind stolz, dass wir diese regionale Bürgerbeteiligung zur naturnahen Gestaltung unserer Gewässer hier in Oberösterreich umsetzen können.“

Präsentation im Herbst

Die Ergebnisse der Befragung werden anschließend im Herbst umfassend präsentiert und mit allen Beteiligten diskutiert. Geplant sind unter anderem ein Exkursions-Tag mit einer Vorstellung potentieller Möglichkeiten an der Krems und die weitere Diskussion und Detail-Präsentation der Befragungsergebnisse unter anderem auf der Facebook-Seite www.facebook.com/unserekrems, auf der die Bevölkerung auch in Zukunft über den Projektfortschritt an der Krems informiert wird. Die bereits bestehende rege Diskussion beweist den hohen Stellenwert der Krems für die Anwohner und ihr Interesse daran, die Krems nachhaltig zu gestalten.


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