Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

PASCHING. Alle zwei Jahre werden engagierte Verkehrssicherheitsprojekte mit dem Aquila-Preis ausgezeichnet. In der Kategorie „Kindergärten & Volksschulen“ gewann heuer die VS Langholzfeld mit zwei örtlichen Initiativen.

Marlene Hetzmannseder, Obfrau des Ausschusses für Familie & Bildung in Pasching, nahm den Aquila entgegen. (Foto: KFV/APA-Fotoservice/Juhasz)

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit verlieh heuer den Österreichischen Verkehrssicherheitspreis Aquila gemeinsam mit dem Gemeinde- und Städtebund. Prämiert wurden besonders viele Projekte, die sich für den Schutz von gefährdeten Verkehrsteilnehmern – allen voran Kindern – und die Umwelt engagieren.

VS Langholzfeld prämiert

In der Kategorie „Kindergärten & Volksschulen“ konnte dieses Jahr die Volksschule Langholzfeld aus Pasching überzeugen: Mit ihrer „Paschinger Schritte-Challenge“ und der Initiative „Pasching radelt“ hat sie in Sachen Mobilitätsverhalten eine Veränderung bei Schülern bewirkt und so zur Verkehrsberuhigung rund um die drei Schulstandorte in der Gemeinde Pasching beigetragen. Nicht nur die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung der Kinder wurde mithilfe des Projekts gefördert. Auch im Hinblick auf Klimaschutz konnten die Initiativen der VS Langholzfeld punkten.

Vielfältige Einreichungen

Zwischen Jänner und Mai 2023 konnten Kindergärten, Schulen, Städte und Gemeinden, Unternehmen sowie Vereine ihre Projekte beim Kuratorium für Verkehrssicherheit einreichen. Das Interesse war enorm: Fast doppelt so viele Projekte wie 2021 (Aquila wird alle zwei Jahre verliehen) lagen der Fachjury vor. Die Gewinner der verschiedenen Kategorien zeichnete man bei einem Gala-Abend im Wiener Palais Wertheim aus. Überdies wurden ein Medienpreis sowie Sonderpreise zu Verkehrserziehung und Zivilcourage verliehen.

„Für die Jury ist es jedes Mal schwer, aus der großen Zahl der Einreichungen lediglich einen kleinen Teil prämieren zu können“, so Direktor des Kuratoriums Christian Schimanofsky. Die Auszeichnungen würden daher stellvertretend für alle Menschen stehen, die sich mit Herz und Seele um mehr Sicherheit im Verkehr bemühen. Am Beispiel der VS Langholzfeld zeige sich die große Wirkung selbst kleinster Veränderungen, wie Schimanofsky betont: „Die Aktionen und Initiativen, die für den Aquila eingereicht werden, sind oft bestechend in ihrer Einfachheit, mitunter umfassend in Gesamtkonzepten gedacht und immer wieder auch zutiefst persönlich motiviert.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden