WILHERING. Ein großes Glaubenszeichen gegen den Krieg gab es in Dörnbach: Über 100 Personen aus verschiedenen Pfarrgemeinden versammelten sich zu einem Friedensgebet.

Über 100 Personen aus verschiedenen Pfarrgemeinden kamen in die Wallfahrtskirche „Maria vom guten Rat“, um dort gemeinsam für den Frieden zu beten. Dazu hatte der scheidende Patriarch von Bagdad, Kardinal Luis Sako, aufgerufen. „Das Letzte, was in uns nicht sterben darf, ist die Hoffnung auf den Herrn“, hieß es bei dem Gebetsabend.
Kerze für den Friede
Begonnen hatte das Friedensgebet mit der Möglichkeit für die Teilnehmenden, eine Kerze für den Frieden zu entzünden. Zeiten der Stille, Bibellesungen und ein Rosenkranz-Gesätzchen wechselten einander ab, letzteres in Eingedenk an die selige Pauline Marie Jaricot, die vor 200 Jahren die Gebetsinitiative „Lebendiger Rosenkranz“ begründet hatte mit dem Aufruf, täglich ein Gesätzchen für die Mission und den Frieden zu beten. Auch die Initiative der späteren Päpstlichen Missionswerke (missio) ging von der Französin aus.
Friedenslieder
Zu hören waren bei dem Abend auch Friedenslieder aus der Feder von Kurat Heinz Purrer sowie eine Botschaft des Pfarrers der libanesischen Hafenstadt Tyros, P. Toufic Bou Merhi. Der Franziskaner der Kustodie des Heiligen Landes hatte gegenüber Vatican News appelliert: „Schluss mit den Kriegen, Schluss mit der Gewalt! Waffen erzeugen keinen Frieden, sondern Massaker und Hass. Alles, was wir fordern, ist ein Leben in Würde.“ Am Schluss gab es die Möglichkeit einer Einzelsegnung mit einer Reliquie des heiligen Franz von Assisi.


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