Einsatzkräfte proben Dachbrand-Szenario in Leondinger Wohnheim
LEONDING. In einer betreuten Wohneinrichtung in Leonding ist Anfang April der Ernstfall geübt worden. Der Arbeiter-Samariterbund Österreich trainierte gemeinsam mit mehreren Feuerwehren ein Szenario, das es in sich hatte: Angenommen wurde ein Dachbrand, bei dem sich Rauch über einen Liftschacht bis in den Keller ausbreitete.

Die besondere Herausforderung lag in der Evakuierung der Bewohner sowie der Suche nach vermissten Personen. Insgesamt 17 Betroffene wurden im Zuge der Übung vom Samariterbund medizinisch versorgt, teils mit angenommenen Rauchgasvergiftungen.
Auch die Feuerwehr Axberg wurde nachalarmiert und unterstützte mit Einsatzführungsunterstützung sowie einer Drohne. Ziel war es, Abläufe bei größeren Schadenslagen unter möglichst realistischen Bedingungen zu trainieren.
„Solche Übungen sind essenziell, um im Ernstfall schnell und effizient helfen zu können. Die Zusammenarbeit aller Einsatzorganisationen hat hervorragend funktioniert“, betont Übungsleiter Markus Huber vom Samariterbund Linz.
Beteiligt waren unter anderem die Feuerwehren Hart, Leonding und Rufling. Neben dem Übungserfolg stand auch die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte im Mittelpunkt.


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