PIBERBACH. Die Klima- und Energie-Modellregion Traun-Kremstal lädt am Montag, 27. April, um 17 Uhr zu einer Exkursion am Artenhof in Piberbach ein. Ein Anmeldung ist erforderlich.

Die Folgen des Klimawandels – von Hitzewellen und Trockenheit bis zu Starkregen – sind auch in Österreich immer deutlicher spürbar. Neben Klimaschutz braucht es daher vorausschauende Maßnahmen zur Anpassung an diese neuen Bedingungen.
Mit dem Österreichischen Staatspreis für Klimawandelanpassung werden seit 2024 besonders wirksame Lösungen im Umgang mit den Klimafolgen ausgezeichnet. Einer der Preisträger 2026 ist der Artenhof in Piberbach.
Förderung der Artenvielfalt und Schutz vor Trockenheit
Der Artenhof zeigt, wie sich ein landwirtschaftlicher Betrieb aktiv an den Klimawandel anpasst. Regenwasser wird gezielt in der Landschaft zurückgehalten, Grundwasserreserven werden gestärkt. Ein mehrschichtiger, essbarer Waldgarten mit Bäumen, Mulch, Totholz und trockenheitstoleranten Arten schützt den Boden vor Austrocknung und sorgt für natürlichen Schatten. Natürliche Beschattung, robust angelegte Teiche und Rückhalteräume mildern Hitze und fangen starken Regen ab.
Einladung zur Exkursion der Klima- und Energie-Modellregion
Diese und weitere Maßnahmen können im Rahmen einer Exkursion der Klima- und Energie-Modellregion Traun-Kremstal vor Ort besichtigt werden. Eingeladen sind Gemeinden, die in ihrem Bereich ähnliche Anpassungsmaßnahmen umsetzen wollen, sowie Privatpersonen, die Impulse für eine naturnahe, hitzeresistente Gartengestaltung suchen.


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