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OÖ/LINZ-LAND. Oberösterreichs größter Betreiber von Jugendzentren, der OÖ Jugendcenter Unterstützungsverein, ging stark durch die Krise und ist auf Expansionskurs. 

Der neu gewählte Vorstand des OÖ JCUV: Stefan Reichl, NR Alois Stöger, Tanja Neubauer, Kurt Winter, Günter Engertsberger und Stefan Guggenberger (v.l.) (Foto: JCUV/Gschnaidtner)

Plus drei Jugendzentren, ein Zuwachs bei den Besucherzahlen und tausende Stunden Jugendarbeit. Der OÖ Jugendcenter-Unterstützungsverein (OÖ JCUV) ist auf einem erfolgreichen Expansionskurs. Im Jahr 2021 wurden drei neue Jugendzentren eröffnet beziehungsweise geplant. Dazu kommt, dass die Jugendzentren in der Covid-Krise ihren Wert unter Beweis stellen konnten. Hier konnten die ÖGJ-Jugendzentren den Jugendlichen weiterhelfen, wenn es Probleme im Lockdown gab.

„Gerade in Zeiten, in denen die Jugend keinen Platz im öffentlichen Raum hatte, konnten wir zeigen, dass die Jugendzentren wertvollen Freiraum für Jugendliche bieten. In unseren ÖGJ-Jugendzentren wurde in den letzten zwei Jahren professionelle und moderne Jugendarbeit geleistet. Arbeit, die sich sehen lassen kann und bei der Jugend ankommt“, so der einstimmig wiedergewählte Vorsitzende des OÖ JCUV, Nationalrat Alois Stöger.

Breites Angebot für die Jugend

„Unsere Formel für den Erfolg heißt Aktivität. Wir bieten viele verschiedene Freizeitaktivitäten an, vom Workshop bis zum Ausflug ist für jeden etwas dabei. Ganz besonders wichtig ist uns die Mitsprache der Jugendlichen. Bei den monatlichen Stammtischen können die Jugendlichen ihre Ideen und Vorstellungen einbringen, so stellen wir sicher, dass wir dem Trend der Jugend folgen“, so Kurt Winter, Geschäftsführer des OÖ JCUV.

Besonders stolz ist man auch auf das breite Angebot rund um Lehre und Ausbildung. „Unsere Jugendzentren sind wichtige Anlaufstellen bei Fragen rund um die Themen Lehre und Ausbildung. Die Angebote dazu wurden in den letzten Jahren stetig erweitert. Besonders in der Krise, von der jugendliche ArbeitnehmerInnen besonders schwer getroffen waren, halfen wir zahlreichen Jugendlichen bei der Arbeits- und Lehrstellensuche und durch den Bewerbungsprozess. So schaffen wir nicht nur Freiraum, sondern auch ein attraktives Serviceangebot für Jugendliche.“ bekräftigt Stefan Reichl, Leiter des OÖ JCUV.

Gute Zusammenarbeit mit den Gemeinden

Die Gemeinden sind wichtige Partner bei Einrichtung und Betrieb der Jugendzentren. Daher nutzten auch zahlreiche GemeindevertreterInnen die Gelegenheit, um sich ein Bild über die Arbeit der letzten Jahre zu machen. Unter ihnen Christian Deleja-Hotko, Bürgermeister von Enns, Daniel Lachmayr, Bürgermeister von Ennsdorf, Katrin Lutz, Gemeinderätin und Jugendausschuss Vorsitzende in Leonding sowie zahlreiche weitere Vertreter der Partnergemeinden.

Ein Engagement, das auch beim Jugendcenter-Unterstützungsverein gut ankommt. „Ein besonderer Dank geht an die Partnergemeinden, denn hier wird wichtige Nachwuchsarbeit geleistet. Die Gemeinden beweisen damit auch ihr soziales Engagement! Jede Investition in die Jugend zahlt sich langfristig aus. Besonders wenn es um Lehre und Ausbildung geht, ist jede Form der Unterstützung wertvoll. Denn gerade jetzt braucht es starke und engagierte Jugendzentren. Das hat der OÖ JCUV in den letzten Jahren bewiesen.“ schließt Vorsitzender Alois Stöger.


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