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"Don't Drink and Drive": Jugendinitiative setzt sich für mehr Sicherheit im Straßenverkehr ein

David Ramaseder, 07.11.2023 13:55

ST. MARIEN/LINZ-LAND. Mit dem Beginn der Herbstzeit startet auch die Punschsaison, doch leider steigt damit auch die Gefahr im Straßenverkehr, sei es beim Autofahren, zu Fuß, auf dem E-Scooter oder mit dem Fahrrad.

Alkohol am Steuer soll für die Jugendlichen ein „No Go“ sein. (Foto: Zukunft Jugend)
Alkohol am Steuer soll für die Jugendlichen ein „No Go“ sein. (Foto: Zukunft Jugend)

Um die Anzahl der alkoholbedingten Verkehrsunfälle weiter zu reduzieren, setzt die Jugendinitiative „Zukunft Jugend“ des St. Marieners Sascha Reischl pünktlich zum Herbst die Kampagne „Don’t Drink and Drive“ in Gang. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Sensibilisierung junger Menschen für das Thema. „Seit fünf Jahren ziehen wir diesen Themenschwerpunkt in all unseren Angeboten und Einrichtungen zu dieser Jahreszeit durch. Wir möchten so viele junge Menschen aus der gesamten Region mit der Botschaft erreichen, dass Alkohol und Auto, Scooter, Fahrrad nicht zusammenpassen“, so Sascha Reischl, psychologischer Berater.

Die Kampagne richtet sich insbesondere an junge Fahrer und Fahranfänger, da für diese Gruppe ein striktes Alkoholverbot gilt. Dennoch ist jeder sechste alkoholisierte Unfallbeteiligte (17 Prozent) zwischen 17 und 24 Jahre alt. „Diese Verkehrsteilnehmer neigen oft dazu, ihr Können am Steuer zu überschätzen und sind daher einem erhöhten Unfallrisiko ausgesetzt. In Kombination mit Alkohol steigt dieses Risiko weiter an. Aus diesem Grund möchte die Kampagne vor allem junge Fahrer davon überzeugen, entweder auf alkoholhaltige Getränke oder auf das Führen eines Fahrzeugs zu verzichten“, so Reischl.

Nützliche Hilfsmittel

Diverse Maßnahmen, wie das Bereitstellen von „Rauschsackerln“ mit Inhalten wie Traubenzucker, Apfelsaft, Kaugummi, Tee u.a. (die auf die Auswirkungen von Alkohol auf den Körper hinweisen) sowie die „Gratis Alkoholtest Tour“ auf regionalen Events zur kostenfreien Alkoholtestung, erfreuen sich großer Beliebtheit. Zusätzlich wird die Aktion „Nightliner“ ins Leben gerufen, bei der Fahrgemeinschaften und Shuttles für einen sicheren Heimtransport organisiert werden. Zudem sind alle Jugendzentren und Kollegen der mobilen Jugendarbeit mit ausreichend jugendorientiertem Informationsmaterial ausgestattet, um im täglichen Gespräch auf die Thematik aufmerksam zu machen.

Prävention im Fokus

Zukunft Jugend und die regionale Jugendarbeit sehen die erhöhte Gefahr als Anlass, das Thema „Don’t Drink and Drive“ in den Fokus zu rücken und präventiv gegenzusteuern. „Junge Menschen nehmen viel von ihrer Umgebung auf und lernen von den älteren, daher ist es von großer Bedeutung, klare Zeichen zu setzen und als Vorbild voranzugehen. Mit dem Start des Schwerpunkts ,Don’t Drink and Drive‘ setzen wir auf präventive Aufklärung auf verschiedenen Ebenen“, ist sich Sascha Reischl, der mit Zukunft Jugend Projekte in Niederneukirchen, Kronstorf und Oftering betreut, sicher, dass die Jugend mit praktischen Beispielen für dieses wichtige Thema sensibilisiert wird.


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