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NEUHOFEN. Herbert Winkler gelang dieses Kunststück bei den Leichtathletik-Staatsmeisterschaften der Allgemeinen Klasse im Stabhochsprung in der Südstadt.

  1 / 2   Ende Juli wurde Winkler (3.v.l.) in Ried bereits Landesmeister im Stabhochsprung. (Foto: Union Neuhofen)

Bereits zwei Wochen zuvor konnte Winkler seine gute Form beim Sprungmeeting in Innsbruck zeigen, wo er den Wettkampf mit übersprungenen 4,80 Metern (Saisonbestleistung) für sich entschied. Mit ein Grund, bei den anstehenden Meisterschaften um die Medaillen mitspringen zu können. Dass es der Sprung aufs oberste Treppchen wurde, ist seiner gewieften Taktik anzurechnen, die schon beim Testwettkampf in Innsbruck zum Erfolg führte – nämlich – sehr spät in den Wettkampf einzusteigen.

In Innsbruck wählte er 4,60 Meter als Einstiegshöhe, bei den Staatsmeisterschaften riskierte er noch mehr und stieg erst bei 4,75 Metern in das Wettkampfgeschehen ein. Diese Höhe meisterte er beim ersten Versuch. Tatsächlich sprang an diesem Tag keiner mehr höher. Herbert Winkler ließ sich noch 4,95 Meter auflegen, scheiterte jedoch dreimal.

Ein Riesenapplaus gebührt dem neuen Staatsmeister, der seine Konkurrenz in die Schranken wies.


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