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TRAUN. Mit einer 24:27-Niederlage am eigenen Spielfeld setzte es für die Footballer der Steelsharks Traun am Sonntag die zweite Niederlage in dieser Saison. Besonders bitter dabei: Waren die Haie zur Pause noch komfortabel mit 24:0 in Führung, drehte eine rabenschwarze zweite Halbzeit das vermeintlich siegreiche Spiel noch in eine schmerzhafte Niederlage um.

Die Steelsharks wurden nur in der ersten Halbzeit ihren Ansprüchen gerecht. (Foto: Steelsharks Traun)

Bei kühlen Temperaturen setzte sich kurz vor Spielbeginn doch noch die Sonne durch und bescherte Fans wie auch Spielern nahezu ideale Rahmenbedingungen für den „Home Opener“ der Steelsharks Traun. Und der Auftakt verlief auch gleich nach Maß für die Steelsharks, als Quarterback Daniel Hinterberger früh im Spiel Receiver Alexander Hemmer fand, der sogleich einen Touchdown erzielte und die Gastgeber in Führung brachte. Als sich im zweiten Viertel die Match-Uhr weit nach unten gespielt hatte und sich so mancher Stadionbesucher bereits mit der Frage quälte, ob es zur Pause ein kühles Bier oder doch eher ein heißer Tee wird, überschlugen sich die Ereignisse in kurzer Zeit. Ein „Pick 6“ – also eine Interception der Trauner, die von Mihailo Rakic direkt in die Endzone zum Touchdown getragen wurde – ließ das Heimpublikum einmal mehr jubeln. Und als vor der Pause Quarterback Daniel Hinterberger seinen Tight End Valentin Mayr bediente und dieser den vierten Touchdown des Nachmittags beisteuerte, flogen unter den Steelsharks-Fans nur mehr die „High Five“. Dementsprechend gab es zur Pause und dem Spielstand von 24:0 unter den Haie-Fans beinahe nur mehr Diskussionen, wie hoch der Sieg ausfallen könnte.

Die zweite Hälfte brachte eine unerwartete Wende, als die Red Tigers ihre Offense effektiver einsetzten und Punkt um Punkt aufholten. Trotz einer vielversprechenden ersten Halbzeit verloren die Steelsharks ihre Führung und das Spiel letztendlich mit 24:27.Für die Trauner bedeutet diese Niederlage eine harte Lehre darüber, dass im Football keine Führung sicher ist. Trotz der Enttäuschung müssen sie sich nun auf das kommende Spiel gegen die Styrian Bears vorbereiten und das Erlebnis schnell hinter sich lassen.


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