Größtes Rückhaltebecken Österreichs schützt die Kremstal-Gemeinden
KEMATEN/BEZIRK LINZ-LAND. Auf Initiative der Kematner Freiheitlichen fand am 11. September die erste offizielle Besichtigung des Rückhaltebeckens Krems Au in Wartberg an der Krems statt.

Ein Vertreter des Gewässerbezirks führte die Einweisung in Beisein von Sicherheitslandesrat Wolfgang Klinger sowie den Landtagsabgeordneten Franz Graf und Michael Gruber durch. Ebenso anwesend waren Vertreter betroffener Gemeinden entlang der Krems wie der Ansfeldner Vizebürgermeister Christian Partoll und der Kematner FPÖ-Fraktionsobmann Christian Deutinger sowie rund 40 interessierte Bürger aus den Gemeinden Kematen, Neuhofen und Piberbach.
Jahrhundert-Hochwasser 2002 verursachte Millionenschäden
„Das Jahrhundert-Hochwasser im Jahr 2002 ist vielen von uns noch in schlechter Erinnerung. Damals war das gesamte Gebiet entlang der Krems – vom Oberlauf im Alpenvorland bis zur Traunmündung – von verheerenden Überflutungen mit einem Schaden in Höhe von 51 Millionen Euro betroffen“, berichtet Deutinger, der damals selbst als Bundesheeroffizier in Schwertberg (Fa. Engel) und in Linz im Einsatz stand. „Um derartige Schäden in Zukunft zu verhindern, wurde ein Hochwasserschutzverband gegründet. Gemeinsam wurde für das Einzugsgebiet eine schutzwasserwirtschaftliche Planung erarbeitet. Kernstück der Maßnahmen ist die Errichtung des Rückhaltebeckens in der Krems Au in den Gemeinden Wartberg und Nußbach“, erklärt der zuständige Landesrat Wolfgang Klinger.
30 Millionen Euro werden investiert
Für die Errichtung dieser Hochwasserschutzanlage (Fertigstellung 2021) werden 30 Millionen Euro investiert. Mit dem zwei Kilometer langen Damm können rund drei Millionen Kubikmeter Wasser zurückgehalten werden. Damit ist das Rückhaltebecken Kremsau das größte künstliche seiner Art in Österreich.
Das Rückhaltebecken wird 2021 fertiggestellt.


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