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KEMATEN/KREMS. Seit Errichtung des Autobahnanschlusses in Allhaming hat der Verkehr auf der Gerersdorfer Landesstraße Jahr für Jahr zugenommen. Vor allem Pendler aus Sierning, Steyr und Bad Hall und auch LKW nutzen die Strecke zum Abkürzen.

Günter Hörtenhuber, Johann Pest, Günter Puckmayr, Verena Gebeshuber, Gerald Fierlinger, Christian Deutinger, Karl Galistl, Christine Payrleitner, Stefan Haas sowie Dietmar und Johanna Wach repräsentieren die Kematner Bürgerinitiative, die nun Unterschriften sammelt. (Foto: BI Gerersdorfer Straße)

Das enorme PKW- und LKW-Aufkommen belastet Anrainer in Kematen und Gerersdorf immer mehr. Nun soll die desolate Strecke zwischen Gerersdorf und Kematen saniert werden. Anrainer befürchten, dass durch den geplanten Ausbau das Verkehrsaufkommen weiter steigt. Aus diesem Grund hat sich nun eine Bürgerinitiative von engagierten Kematnern gebildet, die sich für die Umsetzung verkehrsberuhigender Maßnahmen entlang der Gerersdorfer Landesstraße im Rahmen der Sanierung stark macht.

Maßnahmen zur Temporeduzierung gefordert

Einhelliger Tenor der Gruppe ist: „Die Gerersdorfer Landesstraße soll und darf keine Umfahrung für Neuhofen werden!“ Deshalb fordert die Bürgerinitiative, dass im Zuge der Sanierung bauliche Maßnahmen wie Fahrbahnteiler zur Temporeduzierung gesetzt werden, den Ausbau von Geh- und Radwegen im Bereich Welserberg, Hochfeld und Gerersdorf (Schutzweg Hochfeld – Schachener Straße) sowie eine Geschwindigkeitsbegrenzung von Gerersdorf bis zur Ortstafel Kematen. Darüber hinaus setzen sich die Anrainer für eine Tonnagebegrenzung ausgenommen Anliegerverkehr ein und fordern, dass es zu keinen verkehrsbeschleunigenden Maßnahmen entlang der gesamten Strecke kommen soll.

Initiative läuft offene Türen bei Bürgermeister ein

Die Forderungen unterstützt auch der Bürgermeister Markus Stadlbauer. Er hätte sogar die große Bitte, dass die Forderungen noch weitgehender und analog der vom Gemeinderat bereits beschlossenen Resolution „schärfer“ ausfallen: „Als Bürgermeister bin ich gegen den Ausbau der Gerersdorfer Landesstraße und lediglich für eine Sanierung vom Bestand, da ich der Meinung bin, dass zum Schutz unserer Bevölkerung und im Sinne der Verkehrssicherheit der überregionale Verkehr auf der hochrangigen Bundesstraße und nicht über schmale Landesstraßen laufen soll.“


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