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PASCHING. Eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Biotechnologie ist Cytiva am Standort in Pasching. Obwohl der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt, wird der Produktionsstandort derzeit massiv ausgebaut.

  1 / 3   V.l.: Christoph Angermayer (Techn. Leitung Cytiva Pasching), Doris Hummer (Präsidentin WKOÖ), Sylvia Hofinger (GF Fachverband Chemische Industrie Österreich), Hannes Stadlmayr (Managing Director Cytiva Pasching) vor dem neuen Blockheizkraftwerk (Foto: Cytiva)

In Pasching produziert Cytiva Zellkulturmedien in flüssiger und pulverförmiger Form sowie Prozessflüssigkeiten für die Herstellung verschiedener biopharmazeutischer Produkte, darunter auch Covid-19 Impfstoffe. Aufgrund der Pandemie stieg die Nachfrage nach Prozessflüssigkeiten dramatisch an, obwohl die Nachfrage bereits davor sehr hoch war. Um diesem Wachstum gerecht zu werden, wurden Investitionspläne, die ursprünglich erst für das Jahr 2030 vorgesehen waren, beschleunigt bereits ab Anfang 2020 umgesetzt und werden bis 2024 fortgesetzt.

Zu diesen Plänen gehören kurzfristige Kapazitätserhöhungen durch die Umstellung auf einen vollkontinuierlichen Betrieb, die Umsetzung technischer Lösungen zur Verkürzung der Durchlaufzeiten und die Implementierung neuer Logistikkonzepte. Mittelfristig werden diese Kapazitätserhöhungen auch durch den Bau einer komplett neuen Produktionsfläche abgesichert.

Eigene Energieversorgung

Vergange Woche eröffnet Cytiva ein eigenes Blockheizkraftwerk (BHKW), um die Energiekosten zu senken, die Versorgungssicherheit zu erhöhen und den CO2-Ausstoß zu verringern. Kraftwerke dieser Art können gleichzeitig Strom und nutzbare Wärmeenergie aus einem gemeinsamen Brennstoff produzieren. Die gewonnene thermische Energie kann für Prozesse wie Heizung und Kühlung sowie zur Stromerzeugung für andere industrielle Zwecke genutzt werden.<


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