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TRAUN. Die Entwicklung nach der Coronakrise und wichtige Investitionen in die Zukunft der Stadt Traun standen im Mittelpunkt der Planungen rund um den Voranschlag 2022 und die mittelfristige Finanz- und Ergebnisplanung 2023 bis 2026. Diese hat der Gemeinderat in seiner Sitzung vom Mittwoch, 16. Februar, mit einem Gesamtvolumen von mehr als 75 Millionen Euro stimmeneinhellig beschlossen.

V.l.: Norbert Gündisch (Fraktionsobmann ÖVP), Rudolf Bachmaier (Fraktionsobmann FPÖ), Bürgermeister Karl-Heinz Koll (ÖVP), Robert Kabelac (Fraktionsobmann Grüne), Josef Gokl (Fraktionsobmann BPT) und Peter Klimczyk (Fraktionsobmann SPÖ) (Foto: www.jochenlorenz.at)

Bei der Erstellung der Finanzplanung war Bürgermeister Karl-Heinz Koll besonders ein ausgeglichener Haushalt bis 2026 wichtig. Dennoch sind im Budget einige wichtige Aufwendungen in verschiedenen Bereichen vorgesehen.

Finanzspritze für Schulen und Kinderbetreuung

Für Aufwendungen in die kommunale Infrastruktur wird eine Gesamtsumme von rund elf Millioinen Euro veranschlagt. Für Investitionen in Schulen und die Kinderbetreuung werden insgesamt fast acht Millionen Euro aufgewendet. Der Bereich Sport und Freizeit schlägt mit rund 6,5 Millionen Euro im Budget nieder. Hier wird ein Großteil der Gelder für das Bade- und Sportzentrum aufgewendet.  Zusätzlich sind in der Finanzplanung auch Ausgaben für eine Katastrophenhilfsdienst-Halle und für die Freiwillige Feuerwehr vorgesehen. Mehr als eine Million Euro für Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden runden dieses umfangreiche Investitionspaket ab. Die Investitionsquote beträgt bis 2026 mehr als 100 Prozent. „Wir unterstützen mit diesen beträchtlichen Investitionen die von der Coronakrise getroffene Wirtschaft“, freut sich der Bürgermeister.

Die Pro-Kopf-Verschuldung der Stadt Traun wird 2022 nur 475 Euro betragen, während der Durchschnitt in OÖ 1.241 Euro beträgt. „Mir als neuer Bürgermeister ist es wichtig, die finanziellen Mittel so einzusetzen, dass eine Stadtentwicklung mit dem Ziel ‚hohe Lebensqualität für alle Generationen‘ möglich ist. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit diesem Voranschlag und der mittelfristigen Finanzplanung eine sehr gute Grundlage für die Zukunft unserer Stadt haben“, so Karl-Heinz Koll.


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