Bürgerinitiative sieht Ankündigung zum Wasserwald als "wichtigen Schritt"
ANSFELDEN. Vor ein paar Tagen kündigte Ansfeldens Bürgermeister Christian Partoll an, den Haider Wasserwald im Zuge des Projekts B139 Neu erhalten zu wollen (Tips berichtete). Nun meldet sich dazu auch die „Bürger- und Bürgerinneninitiative B139Neu/Maßnahmenpaket Haid“ zu Wort.

Denn diese kämpft seit sieben Jahren um den Erhalt des Wasserwaldes. „Wir haben in dieser Zeit eine Menge an Hintergrundmaterial gesammelt und Dokumente ausgehoben, die ein kritisches Licht auf die Rolle(n) der Direktion der OÖ. Landesstraßenverwaltung werfen. Deren Doppelrolle als Antragstellerin eines UVP-Verfahrens und parallel vertraglich dem Grundstückseigentümer des Wasserwalds zu Leistungen in Raumordnungsfragen verpflichtet, war juristisch sehr fragwürdig“, so die Mitglieder der Initiative.
Schritt in die richtige Richtung
Als wichtigen Schritt sehen sie nun die Botschaft des Bürgermeisters, untermauert von Landesrat Günther Steinkellner, den Wasserwald aus der privaten Querfinanzierung der Umfahrungsstraße herauszunehmen. „Da jedoch nur der Ansfeldner Gemeinderat über Raumordnungsbelange entscheiden darf, bringt die BürgerInneninitiative in der nächsten Gemeinderatssitzung am 23. Juni über die Grünen Ansfelden einen Antrag ein, der die zukünftige Ausweisung des Wasserwaldes im neuen örtlichen Entwicklungskonzept und im neuen Flächenwidmungsplan als 'Wald' sichert. Falls der GR-Beschluss positiv ausfällt, ist eine große Hürde im UVP-Verfahren ausgeräumt“, so Alfred Pointner und Roland Auer, Vertreter der Bürgerinitiative.In Bezug auf verbesserten Immissionsschutz, Sicherung der Ausgleichsflächen im Naturraum und zukünftige Lenkung des innerörtlichen KFZ-Verkehrs gäbe es jedoch noch einige Forderungen an die beiden Projektanten. Dafür sollen am 29. Juni bei der mündlichen UVP-Verhandlung mit den 17 anwesenden Sachverständigen bestmögliche Lösungen gesucht werden.


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