Zusätzliches Dialog-Board soll Verkehrssicherheit in Kematen weiter verbessern
KEMATEN. Nachdem vergangenes Jahr bereits ein zusätzliches Geschwindigkeitsmessgerät für die Gemeinde Kematen angekauft wurde, folgt nun ein weiteres. Die sogenannten Dialog-Boards sollen zu hohe Geschwindigkeiten öffentlich sichtbar machen und damit zum Umdenken und zur Verkehrssicherheit beitragen.

„Zu hohe Geschwindigkeit ist oft Ursache für Verkehrsunfälle. Vor allem im Kematner Ortsgebiet entlang der B139 werden leider die Geschwindigkeitsbegrenzungen laufend überschritten. Studien belegen, dass Dialog Board wesentlich zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen, weil Fahrverhalten von Kfz-Lenkerinnen und -lenkern öffentlich angezeigt wird! Dadurch entsteht sozialer Druck und die Geschwindigkeit wird reduziert“, erklärt der Kematner FPÖ-Fraktionsobmann Christian Deutinger, auf dessen Initiative die zusätzlichen Dialog-Boards angeschafft werden. Diese werden vom Infrastrukturressort des Landes Oberösterreich mit 50 Prozent der Kosten bzw. maximal 1.100 Euro gefördert.
Messungen sollen veröffentlicht werden
Aufgestellt werden sollen das neue Messgeräte beim Kreuzungsbereich an der B139 zwischen dem Kindergarten und dem Gemeindeparkplatz. „Dies ist ein neuralgischer Punkt in unserer Gemeinde, an dem auch schon Unfälle passiert sind. Aufgrund einiger realisierter Projekte ist das Verkehrsaufkommen zusätzlich gestiegen, wodurch sich auch das Unfallrisiko erhöht. Bis zur Realisierung eines Radargerätes oder anderer baulicher Maßnahmen in diesem Bereich muss diese Gefahrenstelle dauerhaft mit Dialog-Boards gekennzeichnet werden“, so Deutinger, der auf eine rasche Umsetzung hofft.
Außerdem fordert die FPÖ Kematen eine Veröffentlichung der gemessenen Geschwindigkeiten der nun insgesamt vier Dialog-Boards auf der Homepage der Gemeinde. Dazu soll es im Bauausschuss Beratungen geben.


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