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Runder Tisch über ärztliche Versorgung in Ansfelden brachte erste Ergebnisse

David Ramaseder, 14.05.2024 09:23

ANSFELDEN. Ein von Bürgermeister Christian Partoll einberufener „Runder Tisch“ mit der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), der Stadtverwaltung und Ansfeldner Ärzten brachte zahlreiche positive Ergebnisse und legte den weiteren Fahrplan zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung in Ansfelden fest.

Bürgermeister Partoll (r.) ist froh, dass Hausarzt Gerhard Rensch seine Praxis interimistisch weiterführen wird. (Foto: Stadtgemeinde Ansfelden)

Zum einen hat sich der beliebte Hausarzt Gerhard Rensch bereit erklärt, bis zur Klärung der Nachfolge seine Praxis interimistisch weiterzuführen und im vollen Umfang für seine Patienten da zu sein. Zum anderen wird die Ärztesuche gemeinsam mit der Österreichischen Gesundheitskasse noch weiter intensiviert. Auch Infoveranstaltungen samt großzügigen Unterstützungsmöglichkeiten für interessierte Mediziner sind angedacht. „Praxisräumlichkeiten sind vorhanden. Zudem haben wir in Ansfelden ein tolles Team an praktischen Ärzten, die ihre volle Unterstützung angeboten haben und sich schon auf die neue Kollegin bzw. den neuen Kollegen freuen“, so der Bürgermeister. 

Auch Betrieb einer Primärversorgungseinheit (PVE) geprüft.

„Es bleibt abzuwarten, ob es Interessenten für den Betrieb einer PVE gibt. Wir haben auch den Wunsch der Schaffung weiterer Facharztstellen und finanzieller Anreize für Mediziner bei der ÖGK deponiert“, so Bürgermeister Christian Partoll. Geeignete Grundstücke zur Errichtung einer PVE sind im Stadtteil Haid vorhanden. In Abstimmung mit dem bestehenden Ärzteteam werden alle Möglichkeiten weiterverfolgt, um die medizinische Versorgung in Ansfelden und insbesondere im Stadtteil Haid weiter in der gewohnten guten Qualität aufrechtzuerhalten.

Interessierte Mediziner können sich jederzeit bei der Stadt Ansfelden oder der ÖGK melden. „Mir ist es wichtig, alle Möglichkeiten zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung in unserer Stadt auszuloten und möglichst bald nachhaltige Lösungen zu präsentieren“, so der Aufruf von Bürgermeister Partoll.


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