Bundesratspräsident Franz Ebner aus St. Marien traf ukrainischen Botschafter
ST. MARIEN. St. Mariens Gemeinderat Franz Ebner bekleidet für die zweite Jahreshälfte 2024 das Amt des Bundesratspräsidenten. Bei einem Zusammentreffen mit dem ukrainischen Botschafter Vasyl Khymynets tauschten sich die beiden Politiker über den Angriffskrieg in der Ukraine aus. Ebner sicherte Khymynets weiterhin humanitäre Hilfe von Seiten Österreichs zu.

Im Rahmen seines Antrittsbesuchs bei Bundesratspräsident Franz Ebner informierte der Botschafter der Ukraine, Vasyl Khymynets, den Vorsitzenden der Länderkammer über die aktuelle Situation im Krieg gegen den russischen Aggressor. „Österreich ist militärisch neutral, aber nicht politisch. Wir werden weiterhin humanitäre Hilfe für die Ukraine leisten. Unsere Bundesländer bauen derzeit Gemeindepartnerschaften und eine Hilfsgüterplattform auf, um der Ukraine etwa Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge zur Verfügung stellen zu können.“
Zudem werde der St. Mariener Gemeinderat im Oktober für das österreichische Parlament am Dritten Parlamentarischen Gipfel der Krim-Plattform in Riga teilnehmen. Ziel der teilnehmenden Staaten des Gipfels ist die Beendigung der russischen Besetzung der Krim sowie die Stärkung der europäischen und globalen Sicherheit. Botschafter Khymynets dankte Ebner für die Unterstützung durch Länder, Gemeinden, Zivilgesellschaft und Wirtschaft sowie die Bereitschaft zur Hilfe beim Wiederaufbau der Ukraine und insbesondere für die Aufnahme der rund 70.000 Flüchtlinge.


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