Neue Wege für die Jugend: Ansfelden setzt auf frische Impulse
ANSFELDEN. Mit Anfang Februar hat Christoph Pichler die Jugendkoordination der Stadtgemeinde Ansfelden übernommen – und bringt frische Ideen mit. Die Bedürfnisse junger Menschen haben sich verändert, betont der diplomierte Sozialpädagoge.

„Die Zeit ist schneller geworden, viele Inputs stürmen auf die jungen Menschen ein“, so Pichler. Umso wichtiger sei es, ihnen zuzuhören und ihre Anliegen ernst zu nehmen. Sein Ziel ist es, ihnen nicht nur Freizeitangebote zu bieten, sondern auch aktive Mitgestaltung und Teilhabe in der Gesellschaft und ihrer Heimatgemeinde zu ermöglichen.
In Ansfelden gibt es bereits etablierte Strukturen wie den gut besuchten Jugendtreff Echo in Haid oder das Streetwork-Angebot. Der Jugendtreff Haid wird künftig weiter gestärkt. Eine größere Veränderung gibt es in Freindorf: Der Jugendtreff Shelter schließt Ende März und wird in neuer Form als mobile Jugendarbeit fortgeführt. „Wir versuchen, mit neuen Ansätzen und Formen der Jugendarbeit den veränderten Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen gerecht zu werden“, erklärt Bürgermeister Christian Partoll. Die mobile Jugendarbeit wird sich künftig auf alle Stadtteile erstrecken und niederschwellige Angebote von Freizeitaktivitäten bis hin zu konkreten Hilfestellungen bei Problemen umfassen.
Auch Stadtrat Christian Gegenhuber sieht die Ansfeldner Jugendarbeit gut aufgestellt. Mit Christoph Pichler als neuem Jugendkoordinator sowie Alexandra Schopper und Ines Nömair in der Abteilungsleitung sei das Team bestens gerüstet, um die neuen Herausforderungen anzugehen. „Ich bedanke mich bei unserem engagierten Team für den unermüdlichen Einsatz und die Loyalität auch in fordernden Zeiten“, so Gegenhuber.
Ein besonderes Anliegen ist es Christoph Pichler, die Jugendlichen aktiv in den Prozess einzubinden. „Die Jugendlichen sind die Experten in dem, was sie brauchen, es geht nicht, ohne sie einzubinden“, ist er überzeugt. Und als Musiker bringt er dabei eine ganz eigene Note in die Jugendarbeit ein: Er spielt Gitarre, schreibt Songs und singt. Gemeinsam mit den Jugendlichen möchte er „neue Töne anschlagen“ und dafür sorgen, dass Ansfelden auch in Zukunft eine lebendige und jugendfreundliche Stadt bleibt.


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