Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Einstimmig: Traun beschließt 90-Millionen-Budget

David Ramaseder, 28.02.2025 11:52

TRAUN. Trotz wirtschaftlich schwieriger Rahmenbedingungen und steigender Kosten konnte die Stadt Traun auch für 2025 ein ausgeglichenes Budget aufstellen. Mit einem Volumen von 90 Millionen Euro wurde der Haushaltsplan am 27. Februar einstimmig im Gemeinderat beschlossen. 

Einstimmig beschloss der Trauner Gemeinderat am 27. Februar das 90 Millionen Euro-Budget. (Foto: www.jochenlorenz.at)

Bürgermeister Karl-Heinz Koll betont, dass jede Buchungszeile genau geprüft wurde. Ein besonderer Dank gilt der Finanzverwaltung, den politischen Fraktionen und der Trauner Wirtschaft: „Ein Budget in solch – für alle Gemeinden – herausfordernden Zeiten aufzustellen, ist ein absoluter Kraftakt, der nur gemeinschaftlich im Team und überparteilich über Fraktionsgrenzen hinweg bewerkstelligt werden kann.“

Die Schwerpunkte des Budgets liegen auf Bildung, Sport und Infrastruktur. Mehr als 20 Millionen Euro werden in Schulen und Kinderbetreuung investiert, rund 18 Millionen Euro fließen in Sport- und Freizeitprojekte, darunter ein neuer Jugend- und Freizeitpark. Weitere 21 Millionen Euro sind für infrastrukturelle Maßnahmen wie Straßensanierungen, Wasserversorgung und Radwege vorgesehen. Auch der Neubau der Rot-Kreuz-Zentrale, der Ausbau der Feuerwehrzentrale, die Erneuerung des Badezentrums samt Sauna und die Attraktivierung des Stadtzentrums sind Teil des Finanzplans.

Traun profitiert von einer niedrigen Pro-Kopf-Verschuldung, die sich trotz geplanter Investitionen weiterhin unter dem österreichischen Durchschnitt bewegt. Während viele Gemeinden finanzielle Einbußen nur schwer ausgleichen können, bleibt Traun dank solider Haushaltsführung stabil.

„Wir haben es auch 2025 wieder geschafft ein tolles Budget auf die Beine zu stellen. In solch einer angespannten finanziellen und wirtschaftlichen Situation hilft es sehr, dass wir sehr konservativ budgetieren. Ganz klar ist aber auch: Für die Zukunft wird man sich auf Landes- bzw. Bundesebene aber überlegen müssen, wie man die Gemeindefinanzierung so ansetzt, dass die Gemeinden wieder etwas mehr ‚atmen‘ können“, so Koll kritisch.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden