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Grünes Licht für A1-Anschlussstelle bei Haid

David Ramaseder, 15.04.2026 15:28

ANSFELDEN. Ein bedeutendes Infrastrukturprojekt im Zentralraum steht vor der Umsetzung: Mit der Bestätigung des UVP-Bescheids für die neue Anschlussstelle Traun durch das Bundesverwaltungsgericht ist ein wesentliches Hindernis für die geplante A1-Anbindung an die B139-Umfahrung Haid beseitigt worden.

Puckings Bürgermeister Thomas Altof, Landesrat Günther Steinkellner und Ansfeldens Bürgermeister Christian Partoll (v.l.) freuen sich über die Bestätigung des UVP-Bescheids. (Foto: Land OÖ/Kauder)

Dem Projekt gingen jahrelange Planungen und intensive Diskussionen voraus. Beschwerden der Bürgerinitiative „Grüngürtel statt Westspange“ gegen die Genehmigungen wurden nun – mit geringfügigen Änderungen – abgewiesen, das Verfahren der Umweltanwaltschaft eingestellt. Bereits Ende 2023 lagen die ersten Genehmigungen vor, Einsprüche verzögerten jedoch den Fortschritt erheblich.

Verkehrs-Landesrat Günther Steinkellner spricht von einem entscheidenden Schritt: „Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts ist ein Durchbruch für eines der wichtigsten Verkehrsprojekte im Zentralraum.“

Entlastung und Entwicklung für die Region

Für die betroffenen Gemeinden bedeutet die Entscheidung neue Perspektiven. „Nach Jahren intensiver, oft auch zäher Verhandlungen, detaillierter Planungen und zahlreicher Abstimmungen auf unterschiedlichsten Ebenen ist diese Entscheidung ein starkes Signal und ein echter Befreiungsschlag für unsere Stadt“, betont Ansfeldens Bürgermeister Christian Partoll. Das Projekt werde die Verkehrsbelastung reduzieren und neue städtebauliche Möglichkeiten eröffnen

Auch in Pucking wird die Entwicklung positiv bewertet. „Die künftige Verkehrsführung erhöht die Verkehrssicherheit deutlich, die alte provisorische Abfahrt in Haid ist schon längst nicht mehr zeitgemäß“, so Bürgermeister Thomas Altof. Er betont zudem neue Chancen für die wirtschaftliche Entwicklung. Gleichzeitig verweist er auf die Bedeutung von Lärmschutzmaßnahmen.

Bau ab 2027 geplant

Neben der Verkehrsentlastung umfasst das Projekt auch ökologische Ausgleichsmaßnahmen, etwa spezielle Flächen zum Schutz von Vogelarten. Insgesamt sind dafür rund neun Hektar vorgesehen.

Der Baustart für die neue Anschlussstelle sowie die B139-Umfahrung ist für 2027 geplant, die Fertigstellung soll bis spätestens 2030 erfolgen. Damit könnten sich nicht nur Verkehrsflüsse neu ordnen, sondern auch die Standortqualität im gesamten Zentralraum nachhaltig verbessern.


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