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Allhaming fragt seine Bürger nach der Zukunft

David Ramaseder, 15.05.2026 12:25

ALLHAMING. Die Gemeinde Allhaming startet ab 18. Mai eine umfassende Bürgerbefragung. Bis 28. Juni können Einwohner ab 16 Jahren ihre Meinungen, Anliegen und Ideen zur Zukunft der Gemeinde einbringen. Die Teilnahme erfolgt anonym, die Auswertung übernimmt die Fachhochschule Oberösterreich.

Bürgermeister Karl Kastner mit einer Mitarbeiterin der FH OÖ bei der Besprechung des Fragebogens. (Foto: Gemeinde Allhaming)

Bürgermeister Karl Kastner sieht die Befragung als wichtiges demokratisches Instrument. „Was gibt es in der Demokratie für ein besseres Werkzeug, als die Leute zu fragen, von denen man gewählt worden ist?“, sagt Kastner. Entscheidungen sollten nicht „über Köpfe hinweg“ getroffen werden, sondern auf den Rückmeldungen der Bevölkerung basieren.

Die Fragebögen werden nicht von der Gemeinde selbst ausgewertet. Laut Kastner gehen die Antwortkuverts direkt an die Fachhochschule. „Ich will eine neutrale Auswertung haben und ich will Fakten haben“, betont der Bürgermeister. Ziel sei es, möglichst ehrliche Rückmeldungen aus allen Alters- und Lebensbereichen zu erhalten – von Familien mit Kindern über Pendler bis hin zu Senioren.

Der Fragebogen enthält sowohl Ankreuzfragen als auch offene Felder für persönliche Anmerkungen und Lösungsvorschläge. Bewusst wurde die ursprüngliche Fassung stark gekürzt. „Sonst steigen die Leute nach ein paar Seiten aus“, so Kastner. Nun umfasst der Bogen rund zehn Seiten und soll in etwa 15 Minuten auszufüllen sein.

Für den Bürgermeister ist die Befragung auch Ausdruck seines politischen Selbstverständnisses. „Mit einem Ohr am Bürger – das war immer mein Zugang“, erklärt Kastner. Die Ergebnisse sollen im Herbst präsentiert werden und als Grundlage für die Gemeindearbeit der kommenden Jahre dienen.


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