14 Verletzte bei schwerem Auffahrunfall auf der A1 bei Ansfelden
ANSFELDEN. (Update) Ein Auffahrunfall auf der A1 Westautobahn bei Ansfelden hat am Mittwoch einen Großeinsatz ausgelöst. Beteiligt waren ein Lastwagen, ein Wohnmobil und ein Reisebus, insgesamt wurden 14 Menschen verletzt.

Auf der A1 Westautobahn kam es am Mittwoch zwischen Traun und der Raststation Ansfelden in Fahrtrichtung Wien zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Lastwagen, ein Wohnmobil und ein Reisebus stießen zusammen.
Die Unfallstelle musste komplett gesperrt werden, wodurch sich lange Staus bildeten und der Verkehr massiv beeinträchtigt wurde.
Zwei Eingeklemmte in Wohnmobil
Besonders stark beschädigt wurde das Wohnmobil. Darin befanden sich drei Menschen, zwei davon wurden im Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehren Nettingsdorf und die Betriebsfeuerwehr Smurfit Westrock Nettingsdorf arbeiteten unter schwierigen Bedingungen an der Rettung der Eingeschlossenen.
Nach rund 30 Minuten konnten der Lenker und der Beifahrer aus dem Wrack befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Für die Versorgung der Verletzten stand ein Großaufgebot des Roten Kreuzes im Einsatz. Mehrere Notarztteams sowie der Notarzthubschrauber Christophorus 10 unterstützten die Rettungsmaßnahmen.
Drei Verletzte im Wohnmobil
Eine verletzte Person wurde mit einem Rettungsfahrzeug in ein Krankenhaus gebracht, eine weitere mit dem Hubschrauber abtransportiert. Insgesamt erlitten die drei Insassen des Wohnmobils Verletzungen.
Auch im Reisebus wurden mehrere Menschen verletzt. Nach ersten Angaben erlitten elf Businsassen (inkl. Fahrer) Verletzungen, 21 weitere blieben unverletzt. Insgesamt befanden sich 33 Personen in dem Bus. Der Lenker des beteiligten Lastwagens blieb unverletzt.
Polizei, ASFINAG und die Autobahnmeisterei sicherten den Unfallbereich ab, halfen bei den Aufräumarbeiten und sorgten für eine großräumige Umleitung des Verkehrs.
Die beschädigten Fahrzeuge wurden von einem Abschleppunternehmen geborgen. Die Ursache des Unfalls wird derzeit noch ermittelt.
Update
Nachdem ein 35-jähriger Lkw-Fahrer verkehrsbedingt stark abbremsen musste und sein Sattelzug durch den Notbremsassistenten vollständig zum Stillstand kam, krachte ein nachfolgendes Wohnmobil in das Heck des Anhängers. Ein dahinterfahrender Reisebus, besetzt mit 33 Passagieren, konnte trotz einer sofort eingeleiteten Notbremsung eine Kollision mit dem Wohnmobil nicht mehr verhindern.
Durch den heftigen Aufprall wurden der 59-jährige Wohnmobil-Lenker aus dem Bezirk Kitzbühel (Tirol) und seine 63-jährige Ehefrau schwer verletzt und mussten von der Freiwilligen Feuerwehr mit schwerem Gerät aus dem Wrack befreit werden. Sie wurden, ebenso wie ein leicht verletzter 56-jähriger Beifahrer, der Busfahrer und zehn leicht verletzte Businsassen, in die Krankenhäuser nach Wels und Linz transportiert.
Korrektur: Die Verletztenzahl wurde am Donnerstag von 15 (Erstinfo am MIttwoch) auf 14 (Polizeinfo) korrigiert.


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