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LEONDING. Trotz eines herausfordernden Marktumfelds blickt der Leondinger Batteriehersteller Banner auf ein stabiles Geschäftsjahr zurück. Mit Millioneninvestitionen in Digitalisierung und Produktion sowie einer neuen Markenstrategie will das Unternehmen die Weichen für die Zukunft stellen.

Der Banner Standort in Leonding (Foto: Banner)
Der Banner Standort in Leonding (Foto: Banner)

Banner hat das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem Absatz von 4,25 Millionen Batterien abgeschlossen. Damit lag das Unternehmen leicht über dem Vorjahreswert und den eigenen Planungen. Der Umsatz erreichte 311 Millionen Euro und bewegte sich damit auf dem Niveau des Vorjahres.

Besonders das internationale Nachrüstgeschäft entwickelte sich positiv. Zudem sicherten mehrere langfristige Großaufträge die Auslastung der Produktion bis 2028. Bestehende Partnerschaften mit Fahrzeugherstellern wurden verlängert.

Mit der unternehmensinternen „Agenda 2035“ verfolgt Banner weitere Wachstums- und Effizienzziele. „Banner muss sich spürbar vom Wettbewerb unterscheiden – durch Qualität, Kundennähe, Geschwindigkeit und klare Entscheidungen“, sagt Geschäftsführer Werner Töpfl.

Investitionen in Digitalisierung und Marke

In den kommenden vier Jahren will das Unternehmen einen zweistelligen Millionenbetrag in Österreich investieren. Schwerpunkte sind die Digitalisierung, die Automatisierung von Abläufen sowie die Modernisierung von Maschinen und Infrastruktur. Auch die Einführung eines neuen SAP-Systems ist geplant.

Parallel dazu erhält die Marke Banner einen neuen Auftritt. Mit einem überarbeiteten Corporate Design will das Unternehmen seine internationale Präsenz stärken. Das bekannte Symbol des Bullen bleibt dabei erhalten.

Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich Banner vorsichtig optimistisch. Trotz unsicherer Marktbedingungen sieht das Unternehmen Chancen im internationalen Geschäft und in neuen Projekten.


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