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LINZ-LAND. Die Situation am Wohnungsmarkt bleibt angespannt. Laut einer Anfragebeantwortung des Landes waren im Vorjahr im Bezirk Linz-Land 4.107 Einzelpersonen beziehungsweise Familien auf der Suche nach einer geförderten Wohnung. Besonders viele Vormerkungen gab es unter anderem in Traun (781), Pasching (473), Ansfelden (357) und Pucking (106).

SPÖ-Bezirksparteivorsitzender Tobias Höglinger (Foto: MecGreenie)
  1 / 2   SPÖ-Bezirksparteivorsitzender Tobias Höglinger (Foto: MecGreenie)

Die Wohnraumsituation in Oberösterreich sorgt weiter für politische Diskussionen. Kritik kommt von der SPÖ. Landtagsabgeordneter und Bezirksparteivorsitzender Tobias Höglinger verweist darauf, dass im vergangenen Jahr landesweit lediglich 2.284 geförderte Mietwohnungen fertiggestellt wurden. Gleichzeitig seien laut SPÖ 74,4 Millionen Euro aus der sogenannten Wohnbaumilliarde des Bundes nicht abgerufen worden. „Während Zehntausende in Oberösterreich händeringend nach leistbarem Wohnraum suchen, sind bereits 74,4 Millionen Euro aus der Wohnbaumilliarde des Bundes verfallen“, so Höglinger.

Bund verantwortlich

Die FPÖ weist diese Vorwürfe zurück. Der Linz-Land Bezirksparteiobmann Christian Partoll erklärt, die Kritik müsse sich an die Bundesregierung richten. Das Wohnbaupaket des Bundes sei von Oberösterreich von Beginn an kritisiert worden, da ein großer Teil der Mittel für das Bundesland nicht abrufbar gewesen sei. Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner habe daher wiederholt Nachbesserungen gefordert. Laut Partoll werde das Paket nun überarbeitet.

Die Diskussion über den Ausbau des geförderten Wohnbaus und die Finanzierung weiterer Wohnprojekte dürfte damit weiter anhalten.


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