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TRAUN. Die Photovoltaik-Anlagen der Stadt Traun haben innerhalb eines Jahres rund 128.000 Euro netto eingespart. Von August 2025 bis Juli 2026 erzeugten sie 652.554 Kilowattstunden Strom.

Der Ausbau erneuerbarer Energien, etwa von PV-Anlagen, ist ein wichtiger Bestandteil der Zukunftsplanung der Stadt Traun unter Bürgermeister Karl-Heinz Koll. (Foto: Stadtarchiv Traun)

Auf städtischen Gebäuden sind inzwischen Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) mit einer Gesamtleistung von 951 Kilowattpeak (kWp) installiert. Die Anlagen erstrecken sich über eine Fläche von knapp 6.000 Quadratmetern. Der Ausbau der Sonnenenergie auf öffentlichen Gebäuden war bereits bei der großen Bürgerbefragung im Jahr 2022 ein wichtiges Thema.

Bürgermeister Karl-Heinz Koll sieht die Stadt auf dem richtigen Weg: „Unsere PV-Anlagen erzeugen sauberen Strom, sparen Kosten und sorgen dafür, dass wichtige öffentliche Einrichtungen nachhaltiger betrieben werden können.“

Eigener Strom senkt Kosten

Durch die eigene Stromproduktion sparte die Stadt im genannten Zeitraum rund 128.000 Euro netto. Neben dem Beitrag zum Klimaschutz soll der Ausbau damit auch das Stadtbudget entlasten und die Abhängigkeit von externen Energiequellen verringern.

Jene städtischen Gebäude, die bereits eine PV-Anlage haben, decken laut Stadt rund 62 Prozent ihres Stromverbrauchs selbst. Bezogen auf alle städtischen Gebäude, also auch auf jene ohne Anlage, liegt dieser Anteil bei rund 19 Prozent.

Auch Ampeln und Brunnen eingerechnet

Rechnet man zusätzlich Straßenbeleuchtung, Ampelanlagen, Brunnen und weitere städtische Anlagen ein, deckt der in Traun erzeugte Sonnenstrom rund 14 Prozent des gesamten Stromverbrauchs. „Nachhaltigkeit zahlt sich aus – für unser Klima, für mehr Unabhängigkeit und für das Budget unserer Stadt“, so Koll.


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