Fixkraft baut Standort Enns aus
ENNS. Rohstoffe wie Sojabohnen und Rapssaat können bei Fixkraft künftig direkt am Donauhafen Enns aufbereitet werden. Das Unternehmen eröffnete am 19. September einen neuen Multifunktionssilo mit einer Kapazität von 12.000 Kubikmetern. Die Anlage ist die bisher größte Investition in der 55-jährigen Unternehmensgeschichte.

Rund 250 Gäste aus Landwirtschaft, Wirtschaft und Politik sowie Mitarbeiter nahmen an der Eröffnung teil. Neben der Siloanlage wurde auch eine Anlage zur hydrothermischen Aufbereitung von Ölfrüchten errichtet. Rohstoffe, die bisher außerhalb des Standorts verarbeitet werden mussten, können nun in Enns aufbereitet werden.
Rohstoffe direkt in Enns verarbeiten
Geschäftsführer Gerald Gruber bezeichnete die Eröffnung als Startpunkt: „Dieser Silo ist ein klares Bekenntnis zu unserer Branche, zu unseren Kunden und zu unseren Mitarbeitern.“ Zugleich verwies er auf die Belastungen für die Landwirtschaft. Wer Nachhaltigkeit, Tierwohl und Qualität fordere, müsse auch die nötigen Rahmenbedingungen schaffen, sagte Gruber.
Landeshauptmann Thomas Stelzer betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit von Unternehmen und Landwirtschaft, besonders in Oberösterreich als Agrarland.
Weniger Transporte auf der Straße
Laut Fixkraft soll die neue Anlage die Versorgung mit heimischen Futtermittelrohstoffen sichern und Transporte auf der Straße verringern. Dadurch sollen auch weniger Kohlendioxid-Emissionen entstehen. Außerdem entstehen zusätzliche Arbeitsplätze am Standort Enns. Die Schiffsentladestelle am Donauhafen ermöglicht den Transport über Schiff, Schiene und Straße.
Zum Abschluss der Eröffnung segnete der Linzer Diözesanbischof Manfred Scheuer die Anlage. Er verwies dabei auf den Wert von Lebensmitteln.








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