Firmen in Leonding und Pasching suchen Wege aus dem Pendlerstau
LEONDING/PASCHING. Wer morgens im Stau steht oder am Arbeitsplatz keinen Parkplatz findet, kennt das Problem. Nun wollen Betriebe in Leonding und Pasching gemeinsam nach Lösungen für den Arbeitsweg ihrer Beschäftigten suchen. Rund 15 Unternehmen kamen dazu Ende September zum Auftakt des Projekts „Wirtschaft mobil“ im Leondinger 44er Haus zusammen.

Geplant ist zunächst eine Befragung zur Mobilität der Beschäftigten. Eine Analyse soll zeigen, woher sie pendeln und wo sich ihre Wege überschneiden. Auf dieser Grundlage entscheiden die Betriebe, welche Maßnahmen sinnvoll sind. In drei bis fünf Pilotbetrieben sollen Lösungen erprobt werden.
Fahrgemeinschaften und bessere Anschlüsse
Möglich wären Fahrgemeinschaften über Firmengrenzen hinweg oder ein gemeinsamer Zubringer von Bahnhaltestellen zu den Gewerbegebieten. Auch Arbeitszeiten könnten besser auf Bus- und Bahnverbindungen abgestimmt werden. Weitere denkbare Maßnahmen sind sichere Radabstellplätze, Tickets für öffentliche Verkehrsmittel und eine gemeinsame Nutzung von Parkplätzen. Welche davon tatsächlich umgesetzt werden, ist noch offen.
Das Projekt geht auf den Klimaneutralitätsfahrplan zurück, den der Leondinger Gemeinderat im März beschlossen hat. Laut der dafür erstellten Treibhausgasbilanz entstehen rund drei Viertel der Emissionen in Leonding in den Bereichen Mobilität und Wärme. „Mit dem Klimaneutralitätsfahrplan haben wir gemeinsam mit der Wirtschaft herausgearbeitet, wo die größten Potenziale liegen. Jetzt setzen wir um“, sagt Daniela Limberger, Geschäftsführerin der Agentur für Standort und Wirtschaft Leonding.








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